Freitag, 29. Juli 2011

29.07.2011 – Viktoria-Fälle II: Der Affe greift zu

Heute sind wir ganz ohne Stess zur sambischen Seite der Viktoria-Fälle gefahren. Ohne Bungee, ohne Zeitlimit, unsere ersten Wasserfälle ohne Hektik.
Minimuellabfuhr auf dem Hinweg
   
Hier kann man ein bisschen da herumlaufen, wo das Wasser sich zum Runterfallen bereit macht. 
Oberlauf
Wer da reinfällt – dem viel Spaß. Interessanterweise kann man aber bis vor zur Klippe laufen. Das macht man in einer Reihe, ganz langsam und geführt von mehreren Guides. Wir haben ein paar Verrückten bei ihrer Aktion zugeschaut.
Oben in der Mitte, die kleinen Striche... das sind sie.
Danach sind wir auf die Seite gegangen, von der aus man die Fälle von Vorne sieht. Einfach phänomenal…
Die Umgebung ist auch ein Traum
Durch den Wasserstaub (ja ja, viieeel Wasserstaub) kann es hier ziemlich nass werden...
Wenn man den Baum oben links bzw. rechts anschaut, bemerkt man erst, wie riesig das alles ist - 110 Meter hoch und 1,7 km breit (OK, das mit der Breite sieht man nicht auf dem Bild)
Ueber dem Weg sieht man einen Regenbogen. Bild vergroessern hilft.
Das ist der Livingstone, der die Wasserfaelle getauft hat.
Nochmal die Bungee-Bruecke
Hier gibt es aber noch mehr als Wasser, und zwar Paviane. Die sind teilweise ganz schön groß und können so viel ich weiß recht gefährlich werden. Einer von ihnen hat sich die Tasche von einer Italienerin geschnappt und hat sich damit in fünf Metern Entfernung seelenruhig niedergelassen. Als wir dort hinkamen, war das Mädel am Verzweifeln. „Mein Pass, bitte nicht mein Pass...!“ Der Affe hatte gerade das Mäppchen in der Hand, wo der Pass drin war. Dann hat er es beiseite gelegt, weiter am Proviant rumgegessen, in die Tasche geschaut, was noch drin ist und alles genau inspiziert. Er saß dabei mit dem Gesicht zu uns, so was von gemütlich. Er wusste einfach, dass er schneller war als wir alle zusammen.
Die Verzweifelte, die nicht fotografiert werden wollte=)
   
Eine der anderen Mädels hat den Affen dann mit ihrem Essen weggelockt und der Arne hat in der Zeit das Mäppchen wieder geholt. Das Wichtigste war geschafft. Ein anderer Mann hat später den Affen mit einem Stock verscheucht und den Rest geholt. Außer dem Essen war alles noch da=)  Danach waren wir eine sehr leckere Kleinigkeit in unserem Hostel verputzt und uns aufs Abendessen gefreut.
Später sind wir wieder ins Olga’s. Dort haben wir die Italienerinnen von den Fällen wieder getroffen. Wir haben uns sehr nett unterhalten, ein Bierchen gezischt und lecker gegessen.
Fabi

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