Heute sind wir aus unserem geliebten Buffalo-Hotel ausgecheckt um uns zum Ngorongoro Krater auf zu machen.
Unser erstes Ziel war Arusha, eine ziemlich touristische größere Stadt auf halbem Weg. Im Bus hat uns vor der Abfahrt gleich ein angeblicher Geldeinsammler über den Tisch ziehen wollen. Wir wollten kein Geld für Gepäck zahlen, weil das hier gar nicht üblich ist und plötzlich hatte er sich es anders überlegt und wir sahen ihn nie wieder.
| Unser Zimmer =) |
Nach längerer Fahrt erreichten wir Arusha.
Ich musste erstmal eine Banks suchen um unsere Ersparnisse aufzufüllen und auf dem Weg konnte man allerhand tolle Dinge sehen. Da war zum Beispiel in einer Straße ein Markt der nur aus Pferdekarren ähnlichen Wagen bestand die kreuz und quer auf der Straße standen und jder verkaufte aus dem Haufen auf seinem Wagen. Auf dem Rückweg bin ich noch durch eine Einkaufshalle und hab in einem kleinen Laden tatsächlich Nutella aufgestöbert – Jippeee =)
Ich musste erstmal eine Banks suchen um unsere Ersparnisse aufzufüllen und auf dem Weg konnte man allerhand tolle Dinge sehen. Da war zum Beispiel in einer Straße ein Markt der nur aus Pferdekarren ähnlichen Wagen bestand die kreuz und quer auf der Straße standen und jder verkaufte aus dem Haufen auf seinem Wagen. Auf dem Rückweg bin ich noch durch eine Einkaufshalle und hab in einem kleinen Laden tatsächlich Nutella aufgestöbert – Jippeee =)
Wieder zurück haben wir endfesche Sonnenbrillen ausgesucht und hinterher bemerkt, dass wir genau die gleiche gekauft hatten. ^^
| Die Sonnenbrillenverkaeufer |
Beim Essen danach wurden wir schwer enttäuscht. Bestellt niemals „Local Chicken“ in Afrika (schon öfter schlechte Erfahrungen gemacht). Was zunächst klingt wie ein Unterstützen der örtlichen Community und das Verhindern von Treibhausgasen, entpuppt sich schnell als Hühnchen, dass höchstwahrscheinlich den Hungertod gestorben ist bevor es auf den Teller kam. So wenig Fleisch an so viel Knochen gibt es echt selten.
Dann gings weiter zum Dalla-Dalla Richtung Karatu.
Karatu ist die nächst größere Stadt in der Nähe des Kraters. Die Landschaft auf dem Weg ist wirklich sehr schön, teilweise atemberaubend. Manchmal fährt man in Serpentinen Hänge nach oben und man kann über das ganz Land darunter sehen. Über Felsvorsprünge und Klippen bewachsen von Affenbrotbäumen (das sind die mit dem ganz dicken Stamm) und braunen Sträuchern hinweg, auf die weite bewaldete Ebene die am Horizont in kleine glitzernde Seen und letztendlich in sandige Wüste übergeht.
| Der Supermarkt heisst "MZUNGU" (Weisser) |
Auf dem Weg sind öfter erstaunliche Gäste zugestiegen. Die großen hageren Maasai, die hier wohnen, mit ihren Holzstäben, ihrem Schmuck und ihren traditionellen Klamotten. Bei diesem Stamm wird sehr viel Ohrschmuck getragen und es gilt als schön wenn man das Ohrloch dabei möglichst stark weitet, sodass der untere Teil des Ohrläppchens weit nach unten hängt. Um das zu erreichen tragen sie, neben dem gewöhnlichen Schmuck, oft kleine aber recht schwere Ohrringe. Eine Frau hatte sogar ihre schwere Halskette auf einer Seite in ihrem Ohrloch eingehängt.
Und wie ich schon in einem von Fabis Afrika-Büchern gelesen hatte, trifft auch hier wieder Tradition auf Modernes. Die Füße steckten oft in selbstgebauten Sandalen die aus alten Autoreifen und etwas Gummiband gemacht waren, der leichtere Schmuck und die Gürtel bestanden aus aufgereihten kleinen Plastikperlen und mindestens einer hatte ein Handy unter seiner Hirtenkleidung. Wir haben versucht uns ein bisschen auf Swaheli zu unterhalten, aber wir haben nicht viel rausgekriegt =)
Kurz vor dem Ziel ist irgendeinem auf der Rückbank noch schlecht geworden und er hat sich und die halbe Sitzbank mit seinem Mageninhalt beglückt.
Als wir in Karatu ausgestiegen sind haben wir festgestellt, dass er auch Fabis Rucksack, der im Kofferraum unter der Sitzbank lag, mit vollgekotzt hat. =)
Unser Hostel:
Am Abend haben wir nach vergeblicher Suche nach einer Touristeninfo (auch die Mädels konnten uns nicht helfen) noch nett im Ort gegessen und einen netten Kellner kennen gelernt (Babu).
| So ein Zufall: Schon wieder Buffalo |
Ein anstrengender Reisetag. Morgen geht’s zum Krater :)