Aufgewacht sind wir also wieder im ältesten Hotel von Addis Abeba. Nach einer Grundreinigung bewunderten wir noch einmal den historischen (leicht edlen, leicht verranzten) Scharm dieses alten Gebäudes.
Dann ging es frühstücken und Pläne schmieden.
Heute wollten wir zunächst umziehen um uns eine billigere Bleibe zu suchen. Nach dem überraschend guten Frühstück auf einer kleinen Terrasse zogen wir also los.
Auf der Straße fanden wir schnell neue Freunde die uns „helfen“ wollten. Studenten…angeblich. Zumindest hatten sie jede Menge freie Zeit für uns, dass passte irgendwie. Alles in den Nebenstraßen ausgecheckt (was es da für schräge Absteigen gibt, ihr glaubt es echt nicht =) )und noch unser eigenes Hotel nach einem billigeren Zimmer gefragt, entschieden wir uns zum günstigeren Tarif zu bleiben.
| Unser Fruehstueck - voll nobel =) |
| Blick von der Terrasse |
Auf der Straße fanden wir schnell neue Freunde die uns „helfen“ wollten. Studenten…angeblich. Zumindest hatten sie jede Menge freie Zeit für uns, dass passte irgendwie. Alles in den Nebenstraßen ausgecheckt (was es da für schräge Absteigen gibt, ihr glaubt es echt nicht =) )und noch unser eigenes Hotel nach einem billigeren Zimmer gefragt, entschieden wir uns zum günstigeren Tarif zu bleiben.
Danach musste Ethiopian Airlines dran glauben. Immerhin stand noch an unseren Anschlussflug nach Sambia zu verschieben um uns ein paar Tage Aufenthalt hier in Äthiopien zu sichern. Nach ein wenig ansitzen klappte das zum Glück ganz toll und wir mussten nicht mal was zahlen (die gleiche Verschiebeaktion hätte in Dakar 400 € gekostet, hier war’s einfach umsonst). Cool, das war also gesichert.
| Beim Mittagessen haben wir noch einen Englaender und einen Australier kennen gelernt. |
| Das war unser Mittagessen. Man rupft sich von dem Teigfladen immer was ab und nimmt sich damit was von den leckeren Sachen in der Mitte. |
| ...und dieser Schein haette zum bezahlen nicht gereicht =) Jetzt ist er wertlos und vor einiger Zeit war er mal ein paar Cents wert. |
Ein Waschbecken oder so gibt es hier nicht, also Haare werden nie gewaschen um geschnitten zu werden. Der Friseur kam mit seiner Schere und einem kleinen Kamm und begann einfach an der trockenen, gegelten Frisur herum zu schnibbeln. Hier bisschen was ab, da bisschen was ab. Ich vermisste auch irgendwie die Handbewegungen mit denen die meisten Friseure denen ich begegnet bin dafür sorgen, dass die Haare immer in der gleichen Länge abgeschnitten werden.
Am Ende der Prozedur wollte er dann noch mein Gesicht zum Rasieren einpinseln, obwohl ich das zufällig am selben morgen schon gemacht hatte. Nachdem er überzeugt war, dass da wirklich nichts abzukratzen sei (und vor dem Hintergrund, dass ich irgendwie Angst vor seiner zittrigen Hand mit dem Messer hatte), hat er’s dann aufgegeben.
Am Ende hab ich ganze 3 € abgetreten und falls ich die in Amharic gepinselte Preisliste über der Tür richtig gedeutet hab, hab ich damit immer noch das 6-fache gezahlt.
Macht so was auch mal, da hat man nach einem ganz normalen Friseurbesuch richtig was zu erzählen =)
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