Sonntag, 31. Juli 2011

31.07.2011 – Lusaka und die deutsche Botschaft

Heute sind wir nach dem Frühstück zur Stadtbesichtigung aufgebrochen. 

Unser erstes Ziel war mal wieder die Post. Diesmal waren wir ganz besonders fleißig=)
Immer 3 oder 4 Briefmarken auf eine Karte...
...Fertig =)
Oh, ein Interspar – ja, die Supermarktkette hat Sambia fest in der Hand. Haben die vielleicht Nutella. Fast, so was ähnliches. Da haben wir eben das gekauft. Der Arne hats schon probiert und er sagt: „Ned so guad wia’s Nutella.“ Dafür haben die aber eine Art warme Theke, wo wir uns ein leckeres Mittagessen zusammengestellt haben.
Wert ungefaehr ein Euro
Danach sind wir auf einen Markt, der wohl mehr für Einheimische gedacht ist als für Touris. Umso interessanter. In den verwinkelten engen Gassen gab’s alles von der Heizspirale bis zum Haargummi, von der Säge bis zum Lackschuh.
Dann sind wir noch ins Regierungsviertel und ins Botschaftsviertel gegangen. Auch die Deutschen sind vertreten. Wir haben ein bisschen die Aushänge gelesen und erfahren, wie schmerzhaft ein Passverlust auf so einer Reise ist. Wenn der Pass weg ist, bekommt man einen Übergangspass, mit dem man so schnell wie möglich wieder nach Deutschland zurück muss. Das wäre Schluss und aus die Maus.
So was gaebe es bei uns nicht mehr

Fabi fast daheim
Aussenministerium, glaub ich
Am Abend sind wir sehr lecker essen gegangen: Wraps mit feiner Füllung, leckerer Soße und Ofenkartoffeln. Hmmmm. Dann war auch schon bald Heia-Betti angesagt, denn morgen heißt’s Aufstehen um 4:00 Uhr. Warum? Ein langer Weg steht uns bevor.

Fabi

Samstag, 30. Juli 2011

30.07.2011 – Mit Shalom-Reisen von Livingston nach Lusaka


Heute drehte sich eigentlich nur darum von Livingstone wieder zurück in die Hauptstadt zu kommen.

Wir ließen uns also bei einem leckeren Frühstück noch einmal die Sonne auf den Pelz scheinen und machten uns dann gegen 10:00 Uhr auf zum Bus.
Die Sitzecke in unserem Hostel
An unserer bekannten Haltestelle an der wir bei der Hinfahrt ausgesetzt wurden gab es zwar 2 Busunternehmen aber wir hätten sehr lang auf den nächsten Bus warten müssen. Einer von den ständigen Helfern war diesmal ausnahmsweise einmal sehr nützlich. Ein paar Straßen weiter war nämlich noch mal ein Bus und der fuhr sehr bald.

Ich weiß nicht genau wie das Busunternehmen hieß, aber es hatte einen großen Davidstern als Symbol und hieß irgendwas mit „Shalom“.
Entgegen der ersten Vermutung wurde jedoch zu Beginn der Fahrt erst sehr christlich im Chor um eine gesegnete Fahrt gebetet und ab da kamen nur noch christliche Pop-Songs in der Dauerschleife und ziemlich laut.
Ein Dorf zwischen Livingstone und Lusaka
Am Abend angekommen in Lusaka konnte ich alle schon fast mitsingen…
Ankunft in Lusaka
 
Am Busbahnhof
Dann haben wir noch ein Hostel aufgespürt (das gute Flintstone-Hostel, ohne Straßenbeleuchtung) und uns dort in ein Dorm einmietet.
Unser 16er Dorm
Einrichtungsgegenstaende. Ehemalige?
An der Bar hat der Fabi sich nachts noch von ein paar Kerlen Biere ausgeben lassen und viel über die Wasserversorgung in Sambia rausgefunden. ^^

Freitag, 29. Juli 2011

29.07.2011 – Viktoria-Fälle II: Der Affe greift zu

Heute sind wir ganz ohne Stess zur sambischen Seite der Viktoria-Fälle gefahren. Ohne Bungee, ohne Zeitlimit, unsere ersten Wasserfälle ohne Hektik.
Minimuellabfuhr auf dem Hinweg
   
Hier kann man ein bisschen da herumlaufen, wo das Wasser sich zum Runterfallen bereit macht. 
Oberlauf
Wer da reinfällt – dem viel Spaß. Interessanterweise kann man aber bis vor zur Klippe laufen. Das macht man in einer Reihe, ganz langsam und geführt von mehreren Guides. Wir haben ein paar Verrückten bei ihrer Aktion zugeschaut.
Oben in der Mitte, die kleinen Striche... das sind sie.
Danach sind wir auf die Seite gegangen, von der aus man die Fälle von Vorne sieht. Einfach phänomenal…
Die Umgebung ist auch ein Traum
Durch den Wasserstaub (ja ja, viieeel Wasserstaub) kann es hier ziemlich nass werden...
Wenn man den Baum oben links bzw. rechts anschaut, bemerkt man erst, wie riesig das alles ist - 110 Meter hoch und 1,7 km breit (OK, das mit der Breite sieht man nicht auf dem Bild)
Ueber dem Weg sieht man einen Regenbogen. Bild vergroessern hilft.
Das ist der Livingstone, der die Wasserfaelle getauft hat.
Nochmal die Bungee-Bruecke
Hier gibt es aber noch mehr als Wasser, und zwar Paviane. Die sind teilweise ganz schön groß und können so viel ich weiß recht gefährlich werden. Einer von ihnen hat sich die Tasche von einer Italienerin geschnappt und hat sich damit in fünf Metern Entfernung seelenruhig niedergelassen. Als wir dort hinkamen, war das Mädel am Verzweifeln. „Mein Pass, bitte nicht mein Pass...!“ Der Affe hatte gerade das Mäppchen in der Hand, wo der Pass drin war. Dann hat er es beiseite gelegt, weiter am Proviant rumgegessen, in die Tasche geschaut, was noch drin ist und alles genau inspiziert. Er saß dabei mit dem Gesicht zu uns, so was von gemütlich. Er wusste einfach, dass er schneller war als wir alle zusammen.
Die Verzweifelte, die nicht fotografiert werden wollte=)
   
Eine der anderen Mädels hat den Affen dann mit ihrem Essen weggelockt und der Arne hat in der Zeit das Mäppchen wieder geholt. Das Wichtigste war geschafft. Ein anderer Mann hat später den Affen mit einem Stock verscheucht und den Rest geholt. Außer dem Essen war alles noch da=)  Danach waren wir eine sehr leckere Kleinigkeit in unserem Hostel verputzt und uns aufs Abendessen gefreut.
Später sind wir wieder ins Olga’s. Dort haben wir die Italienerinnen von den Fällen wieder getroffen. Wir haben uns sehr nett unterhalten, ein Bierchen gezischt und lecker gegessen.
Fabi