Dienstag, 31. Mai 2011

31.05.2011 - Sao Paulo: Der Blog am selben Tag


In Sao Paulo haben wir alles gesehen, was wir uns vorgenommen hatten. Da stellte sich die Frage, wann wir heute mit dem Bus weiter nach Rio de Janeiro fahren. Der Bus braucht sechs Stunden, da ist der Tag auch schon wieder fast vorbei. Außerdem hat in der Nacht Fahren den Vorteil, dass wir uns mindestens 15 € pro Nase für’s Hostel sparen. Also nachts fahren. Aber was machen wir jetzt mit dem Tag?

Nachdem der Tag gestern, an dem wir zwölf Stunden durch die Gegend gelaufen sind, sehr anstrengend war, haben wir erstmal ausgeschlafen. Dann haben wir uns einfach hingesetzt, Karten oder Blog geschrieben, gelesen, telefoniert, gechattet. Ganz ruhig. Zwischenzeitlich waren wir noch lecker Schnitzel mit Parmesan und Pizza essen. Und das Resultat: Das ist seit langer Zeit das erste Mal, dass ich den Blog am gleichen Tag noch schreibe! Yeaaahhhhh!!!
Die Aussicht vom obersten Stockwerk des Hostels
Aufenthaltsraum im 7. Stock
Konzentriert bei der Arbeit
Ein kreatives Umfeld macht einfach den Unterschied
Fabi

Montag, 30. Mai 2011

30.05.2011 – Sao Paulo: Von Japanern, Künstlern und einer Skybar

Sib's turn:
Für heute hatten wir geplant, verschiedene Viertel von Sao Paulo anzuschaun. Mit der Metro ging’s dann zuerst zum japanischen Viertel. War allerdings nicht so spektakulär und hübsch anzusehn, wie wir’s uns erhofft hatten.
..wobei dieses Häuschen ganz süß aussah.

..hier gab's ne Menge Samuraischwerter und sonstige Ausrüstung für
Kampfsportarten zu kaufen
Arne und Fabi haben sich mit vegetarischer Sushi und Sojasauce aus dem Supermarkt versorgt, ich hab da den BicMac vom Mc Donalds vorgezogen :)
..die bessere Wahl: da weiß man wenigstens was man kriegt :P
Uuuuuund..es gibt hier an jeder Ecke Unmengen an Steinchen, Mineralien und Quarzen zu kaufen.. Die sehn schon schick aus!
Die sind auch nicht alle klein :)
Anschließend haben wir uns dann nach „Villa Magdalena“ aufgemacht, dem Künstlerviertel Sao Paulos. Das haben wir allerdings nicht so wirklich gefunden.
zwar nicht Villa Magdalena, aber ne ganz hübsche Wohngegend
Hehe,..irgendwo mal falsch abgebogen und ewig rumgelaufen :) Da konnte uns nur noch ein leckerer Capuccino (hat eher nach Moccachino geschmeckt) aufheitern..
So mögen wohl die Künstler hier im Künstlerviertel aussehen :)
In der Innenstadt angekommen haben wir auch einen Park entdeckt:
Nachdem wir auch die Avenida Paulista ausgechekt hatten (mal ein richtig schönes Viertel mit schicken Wolkenkratzern)..
..ging’s auf Pizzasuche. Eine Stunde später hatten wir auch eine Pizzaria gefunden und soviel gegessen, bis wir alle fast geplatzt sind (All you can eat!).
Das Highlight war eine süße Pizza zum Abschluss mit heißer Schokosoße und Schokostreusel drauf. Mmh..war die lecker!
Wenn da bloß keine Wachsmalstifte auf dem Tisch gestanden wären :)
Da muss man sich ja einfach mal verkünsteln:
der Schmetterling ist vom Fabi! :)
Mittlerweile war’s draußen auch schon dunkel..
..und wir haben uns so ca. 20 Blocks bis zur Skybar durchgekämpft. Die Skybar ist im obersten Stockwerk eines Hotels, das wie ein Schiff gebaut ist.
Sieht echt cool aus und die Bar war einfach nur krass. Swimmingpool auf dem Dach und eine Panoramaaussicht auf die Skyline von Sao Paulo =)
Und da gehts zu den Toiletten =)

Sonntag, 29. Mai 2011

29.05.2011 – Sao Paulo: Markthalle und der Blick über 19 Millionen

Morgens aufgewacht machten wir uns auf zu einer großen Markthalle. Auf dem Weg wolllten wir zunächst bei der Post vorbeischaun, die hatte allerdings geschlossen. Diese Tatsache verhalf uns allerdings zu einem unserer ersten längeren „Gespräche“ auf portugisisch. Oh mann! Das Geschriebene geht ja noch, aber wenn jemand redet versteht man fast nichts ^^
Das liegt einerseits an den vielen Ausspracheregeln die es in dieser Sprache gibt, andererseits einfach am fiesen Dialekt =) Nachdem wir dann noch einen deutsch sprechenden Opa getroffen hatten der so ziemlich schon überall gelebt hatte, ging es weiter zur Markthalle.
Die Markthalle
Mann war die groß und hier gab es so viele tolle Sachen ! Brot, Räucherschinken, leckeren Käse, Früchte, Oliven, Honig, guten Kaffee! Nach unseren Erfahrungen in den zuvor bereisten Ländern alles keine Selbstverständlichkeit und anscheinend hier hauptsächlich produziert und angeboten von ehemaligen Italienischen Einwanderern. Und man durfte ganz viel probieren, was wir auch gerne taten.
Probieren bei den Italienern =)
Räucherschinken
Am Ende waren wir gut ausgerüstet mit allerlei Fressalien und wagten uns wieder hinaus...
Vor der Tür werden gebrannte Musik-CDs verkauft. Um ihre Scheiben ordnungsgemäß zu bewerben, geben die Herren mit den Sackkarren (ausgestattet mit einem Riesenlautsprecher, CD-Player, Verstärker und einer Autobatterie) lautstarke Testproben aus ihrem Angebot und so spielt an fast jeder Kreuzung eine andere Musik. Cool.
 ...in Richtung unseres nächsten Ziels, dem Edifício Itália.
Das Edifício Itália ist ein ganz hohes Gebäude an einem Platz namens Praça da Republica und vom obersten Stockwerk, knapp über einer Pianobar, kann man über die ganze Stadt schauen. Da lassen wir uns nicht entgehen =)
Die Pianobar
Oben angekommen hat man den großen Rundblick.
Der absolute Wahnsinn. Sao Paulo ist sooooo riesig. Wolkenkratzer bis zum Horizont…und das mein’ ich wörtlich,
in alle Richtungen. Städte wie New York wirken vor diesem Hintergrund schon fast klein.
Mit uns ist ein Deutscher hochgefahren, der bei VW in Sao Paulo arbeitet  und sich von einem Kollegen gerade die Stadt zeigen lässt. Er meinte gegenüber des Gebäudes in dem wir standen, gäbe es eines, in dem sage und schreibe 30.000 Menschen wohnen…in einem Haus. Unglaublich. Das sind 30x alle Schüler inklusive der ganzen Belegschaft von meiner alten Schule.
In dem S-förmigen Gebäude im Vordergrund wohnen angeblich 30.000 Menschen
Danach gings zu einer netten Kirche um die Ecke (auch schon auf dem oberen Bild im Hintergrund zu sehen, wie klein eine Kirche doch wirken kann...). Die war richtig schön. Wir haben davor lecker Käsechips gegessen und einer etwas verrückten Frau gelauscht die immer sehr laut Menschen auf der Straße beschimpft hat.
Als letzte Station des Tages wollten wir noch nach Liberdade, das ist das Asiatenviertel von San Paulo. Leider hat die Zeit nicht ganz gereicht und es wurde recht schnell dunkel.
Sowas wächst hier im Park
Die Kathedrale der Stadt am Praça da Sé konnten wir aber noch anschaun.
Die ist wirklich beeindruckend. Da war gerade Gottesdienst und das Zentrum der Kathedrale ist umstanden von unglaublich riesigen dicken Säulen.
Wieder draußen haben wir uns noch eines der überall angebotenen kleinen Dönerbrötchen reingezogen und schon ging der Tag seinem Ende zu.

Morgen möchten wir uns das Asiatenviertel mal genauer anschauen und mal sehen, was der Tag noch so bringt =)