Heute wollten wir früh aufstehen…hat nur so halb geklappt. Nach dem Frühstück und einer längeren Blogsession aufgrund schlechten Wetters hatten wir am Nachmittag doch noch Großes vor: Wir wollten nach Entoto, das ist ein Aussichtspunkt in der Nähe der Stadt den uns der Engländer an unserem ersten Tag in Addis vorgeschlagen hatte.
Er hatte uns eine Anreise mit 4 verschiedenen Minibussen beschrieben. Wir dachten uns jedoch wir nehmen zur Feier des angebrochenen Tages mal 12 € in die Hand (hin und zurück) und ersparen uns das ständige Buswechseln mithilfe eines Taxis.
Angeblich sollte die Hinfahrt eine Stunde dauern und wir sollten oben dann noch mal etwa eine Dreiviertelstunde zum Kucken haben. Ein eifriger Helfer hatte uns für den Taxifahrer übersetzt (der aber seltsamerweise später selbst ganz ordentlich Englisch konnte).
Die Hinfahrt dauerte dann etwa die Hälfte der angesagten Zeit.
Mann ist das schön hier! Ganz grün, kleine Grasterrassen und man kann auf die Stadt runter gucken.
Auf dem Weg ist uns noch ein fleißiger weißer Jogger gehobenen Alters begegnet, der zu unserem Erstaunen sehr schnell den steilen kurvigen Weg oben war und auch bald wieder unten.
| Die Uni von Addis. Da war gerade Abschluss. |
| Immer bergan |
| Manche sind auch zu Fuss unterwegs, teilweise in feiner Montur |
| Oben ist der Palast in dem frueher der Koenig gewohnt hat. Heute ein Museum. |
Auf dem Weg ist uns noch ein fleißiger weißer Jogger gehobenen Alters begegnet, der zu unserem Erstaunen sehr schnell den steilen kurvigen Weg oben war und auch bald wieder unten.
Am Aussichtspunkt trieben sich kleine Jungs mit riesigen Peitschen herum, von denen sie sehr gern Gebrauch machten. Das ist ziemlich laut.
| Die Peitschenfreunde mit einer Truppe Japaner |
Ich bin mir nicht sicher ob sie die Absicht hatten sie zu verkaufen oder ob sie nur Freude an den eingeschüchterten Touristen hatten =)
Nach einer Viertelstunde schauen wollte der Fahrer schon wieder los. Von langer Wartezeit wüsste er nichts.
Wir haben uns also mit ihm rumgezankt, er ist leicht handgreiflich gegen meinen Rucksack geworden und hat uns mit Soldaten und Polizei und was weiß ich alles gedroht. Zumindest hatten wir letztendlich etwa die vereinbarten 45 Minuten mit rumstreiten verbracht und sind dann zurück gefahren.
Diese linken Typen immer… Naja so was gibt’s halt überall.
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