Heute aufgewacht, ein ganz normaler Tag. Das sollte sich ändern.
Nachts ist es hier sehr kalt. Wir wollten nach einem Mini-English-Breakfast (das ist ein Englisches Frühstück bei dem man die unerträglichsten Teile weggelassen hat. Top!) mit den Volunteers aus unserem Hostel zu den Victoriafällen fahren und unser Glück von der sambischen Seite aus versuchen. Die ersten Sonnenstrahlen wärmten uns auf.
Mit einem der schnellen Minibusse fuhren wir zur Grenzbrücke.
Auf dem Weg mussten wir plötzlich anhalten, ein Pick Up blockierte den Weg.
Auf dem Weg mussten wir plötzlich anhalten, ein Pick Up blockierte den Weg.
Er machte Platz für…Elefanten.
Ja im Ernst, die sind einfach vor unserem Auto über die Straße marschiert. Cooool! Das erste mal das ich freie Elefanten gesehn hab und dann latschen die uns auch noch fast ins Auto. Ich bin perplex - hier ist das wohl eher normal =)
An der Grenze angelangt gab es auch Paviane und andere kleinere Affen. Niemand nimmt hier groß Notiz davon. Die wohnen halt da und gehören dazu. Ein junger Kerl hat uns angesprochen ob wir nicht zur Brücke über den Zambesi-River zur Bungeeplattform möchten. Da waren wir natürlich dabei =)
Der Zambesi trennt Sambia von Simbabwe und ist der Fluss der die Victoriawasserfälle bildet. ÜBER die Brücke kommt man jeweils ins andere Land und VON der Brücke kann man sich 110m tief in das Flusstal stürzen. Mit Seil versteht sich.
Bungeespringen ist eine Sache für sich. Ich hab das mit 18 mal in Europa gemacht. Zuerst scheisst man sich ziemlich ein, dann steht man am Absprung, schaut runter und denkt „das Einscheissen von vorher war noch gar nichts gegen das Einscheissen jetzt“ und sobald man losgesprungen ist, ist alles nur noch super.
Fabi wollte also springen. Aufgrund zu großer Angst hab ich mich als Kameramann zur Verfügung gestellt, obwohl die Angst um den Fabi gar nicht so viel anders war als wenn man selber hätte hüpfen müssen (Schwesterherz ich versteh dich jetzt :) ).
Erstmal in die Liste eintragen…
…wiegen…
…und dann ging es los. Der schwere Weg zum Galg…Absprungpunkt. Die Nervosität stieg.
Alles festzurren, Hosentaschen leeren und dann der Blick in den Abgrund.
Wird Fabi das überleben? Wird er danach noch bei klarem Verstand sein oder zumindest auf dem Niveau von vor dem Sprung? Wird er…
Und da ging es schon los. 3…2…1…SPRUNG!!!
Ein vollständiges Video des Sprungs ist übrigens auf Anfrage ebenfalls verfügbar ^^
Er hat überlebt !!! Und er hat das wirklich toll gemacht =) Respekt!
Hier noch einige Bilder um euch zu überzeugen wie absolut lässig und routiniert er damit umgegangen ist:
Ein Teufelskerl =)
Danach erstmal eine Cola zum runter kommen und die brauchte ich mindestens genauso wie er ^^
Nun wollten wir aber ja noch die Victoriafälle sehen. Wir änderten kurzerhand unseren Plan und nahmen uns zuerst die andere Seite der Fälle vor. Mit verminderten Formalitäten reisten wir also auf der gegenüberliegenden Seite der Brücke in Simbabwe ein...
...und hinein in den Nationalpark.
...und hinein in den Nationalpark.
Im Nationalpark trafen wir Marco. Er, auch ein Deutscher in unserem Alter, war vorher in Botswana und begleitete uns ein Stückchen.
Wieder zurück auf der Grenzbrücke bewunderten wir das Spektakel noch einmal von dort und liefen dann zurück nach Sambia.
Von dort ging es zurück in die Stadt, nach Livingstone.
Zum Abendessen kehrten wir in einem kleinen Einheimischen Restaurant ein. Rindfleisch mit Bohnen, Grünzeug und weißem…Irgendwas. Alles ohne Besteck, aber das kannten wir ja langsam schon =)
Jetzt heißt es nur noch ausruhen, wer hatte das am Morgen erwartet…
| Heeey, Towni, Towni, Townio !! |
Zum Abendessen kehrten wir in einem kleinen Einheimischen Restaurant ein. Rindfleisch mit Bohnen, Grünzeug und weißem…Irgendwas. Alles ohne Besteck, aber das kannten wir ja langsam schon =)
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