Dienstag, 26. Juli 2011

26.07.2011 - Unsere Reise nach Sambia

Leicht geschockt von unserem Wecker packten wir schnell alles zusammen und erreichten bald den Flughafen.

Von Addis Abeba (Äthiopien) über Harare (Simbabwe) nach Lusaka (Sambia). Am Flughafen in Addis hab ich noch meine letzten äthiopischen Birr bei einem Café-Besitzer gegen US$ eingetauscht (voll geil, er wollte mir erst viel zu viel geben :P), weil weder die Wechsel-Bank noch der Duty-Free-Laden ihre eigene Landeswährung nehmen.

Der Proviant für den Flug war also gesichert =) Dann gings los.
Ethiopian Airlines macht hier alles
Von Äthiopien…







Mount Kilimancharo

…über Simbabwe…






…nach Sambia.







Wie Äthiopien zuvor war mein erster Eindruck von Sambia auch ziemlich anders als ich es erwartet hatte. Ich hatte keine große Vorstellung, doch ich dachte es wäre ein ziemlich armes Land und nachdem ich gelesen hatte, dass die Lebenserwartung (zu großen Teilen aufgrund von AIDS) hier etwa 40 Jahre beträgt, hatte ich mir ziemlich schlimme Sachen ausgemalt.

Aus dem Flughafen getreten blies uns eine laue Brise entgegen. Etwa 22°C, warme Sonne, Bäume die ein wenig an Europa erinnern, Spätsommerfeeling. Nachdem wir uns ein Taxi gegriffen hatten (ein Rechtslenker, die Briten haben im ehemaligen Nord-Rhodesien ihre Spuren hinterlassen), ging es gleich weiter. Die Straße sah überraschend gut aus, die Autos wesentlich neuer und weniger klapprig als erwartet, Shoppingmalls säumen den Weg ins Zentrum von Lusaka, wir passieren den grünen Campus der Universität von Sambia.

Die Strasse nach Lusaka

Shopping Mall



 
Klar auch hier sitzen Menschen getürmt hinten auf LKWs, auch hier gibt es Straßenkinder und auch hier werden Waren durchs Autofenster feilgeboten. Doch meine ersten Erwartungen sahen ganz anders aus.

Unser Taxi bog in eine kleine mit Bäumen gesäumte Straße ein. Viel Platz, Gärtchen, keine hohen Häuser - fast im Zentrum von Lusaka.
Hier war unser Hostel.
Den Abend ließen wir gemütlich angehen, morgen wollten wir schon nach Livingstone. Zu den Victoriafällen.


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