Es war alles organisiert.
Wir sind früh aufgestanden um 3 Uhr und hatten uns am Tag davor ein Taxi für 4 Uhr bestellt. Das war auch super pünktlich da und beim Einladen hat der Herr noch grummelnd gemeint, dass es ja schon 4:04 Uhr wäre. Und das auf den Kap Verden =)
Wir sind früh aufgestanden um 3 Uhr und hatten uns am Tag davor ein Taxi für 4 Uhr bestellt. Das war auch super pünktlich da und beim Einladen hat der Herr noch grummelnd gemeint, dass es ja schon 4:04 Uhr wäre. Und das auf den Kap Verden =)
Ob wir jetzt wirklich mit diesem Flieger fliegen war allerdings noch völlig unklar.
Der Ticketschalter der Fluggesellschaft machte erst später auf. Als die Dame dann eintraf eröffnete sie uns, dass wir auf den falschen Tag reserviert wurden…waaaah!
Also haben wir versucht das wieder gerade zu biegen und haben uns auf die Warteliste für den Flug setzen lassen mit dem wir eigentlich fliegen wollten. Nach etwas bangen die Erlösung: Ein paar Fluggäste kamen nicht. Wir sind dabei.
| Das Ticketbüro am Flughafen |
Mit einem kleinen Propellerflieger gings dann los. Anschnallen und ab in die Wolken.
| Unser Flieger =) |
Nach 30 Minuten Flug erreichten wir die Insel Sal (Salz).
Hier hatten wir eine Zwischenlandung und Frühstückten mit Gratis-WLAN. Voll modern, wie auf den Plätzen in der Stadt. Internet für jeden ist ne tolle Idee.
Hier hatten wir eine Zwischenlandung und Frühstückten mit Gratis-WLAN. Voll modern, wie auf den Plätzen in der Stadt. Internet für jeden ist ne tolle Idee.
Danach flogen wir weiter nach Boa Vista. Das war wohl der kürzeste Flug meines Lebens. Abheben und nach 15 Minuten waren wir auch schon wieder unten. Lohnt sich das?
Der Flughafen hatte ein bisschen was von einer hübschen nordafrikanischen Burg. Das haben sie bestimmt für die Touristen so hergerichtet, die dann glauben, hier sähe es wirklich so aus =)
Auffällig schon hier: Jeder 2te spricht hier Französisch. Mit der Zeit haben wir rausgefunden, dass das zum einen an den vielen Einwanderern aus Guinea und anderen afrikanischen Staaten liegt (dort spricht man meist Französisch), und zum anderen an den vielen französischen Touristen die hierher kommen. Außerdem lernt man es in der Schule. Verrückt.
In der Stadt mussten wir uns dann eine nette Herberge besorgen. Der Taxifahrer hatte uns schon vor die offene Tür eines Billigetablissements gefahren, jedoch war auch nach eingehender Untersuchung niemand zu finden. Ich hab mich dann beim Nachbarrestaurant durchgefragt, wo denn der Besitzer sei.
„Die Straße runter, er heißt Moain.“
Letztendlich landete ich dann bei Moain vor der Haustür, seine Frau öffnete. Er selbst, ein vollschlanker älterer Herr, schälte sich gelangweilt in sein Hemd und begleitete mich.
Nach zähen Verhandlungen hatten wir dann ein Zimmer. Super =)
Jetzt fehlte noch eine Tauschschule.
Nach dem Mittagessen (wir stellten fest, dass wir mit dem Hostel Glück hatten, alles andere ist nämlich verdammt teuer hier)...
...gingen wir den Strand hinunter. Hier sollte es eine Tauschschule geben.
| Auf der Suche nach einem Restaurant |
| Tuhnfisch...der ist ganz schön groß |
...gingen wir den Strand hinunter. Hier sollte es eine Tauschschule geben.
„Einfach aber effizient.“
In drei alten rostigen Schiffscontainern am Strand einquartiert, fanden wir dann das „Tauchcenter“.
Die Preise waren etwa das Doppelte von unserer Vorstellung und der Lehrer (Einmannbetrieb zusammen mit seiner italienischen Frau) meinte, dass wenn wir zweimal gehen sollten wir zwischendrin eine Pause machen. Wir seien ja noch Anfänger.
Die Preise waren etwa das Doppelte von unserer Vorstellung und der Lehrer (Einmannbetrieb zusammen mit seiner italienischen Frau) meinte, dass wenn wir zweimal gehen sollten wir zwischendrin eine Pause machen. Wir seien ja noch Anfänger.
Diese rücksichtsvolle Vorsicht löste sich allerdings alsbald auf als wir den Preis drücken wollten. Da sollte die Pause dann ausfallen.
Wird denn billiger wenn noch mehr kommen?
„Nein das ist nur gut für mich“, sagte er grinsend.
Irgendwie brauchte ich darauf erstmal ein Bier…
Das fanden wir auf einem Balkon gleich nebenan. Mit einer Gitarre und weißen Stoff-Stühlen bewaffnet, wurde Kriegsrat gehalten. Das andere Hotel das taucht ist noch viel teuer und etwas anderes gibt es nicht. Also werden wir wohl nur einmal tauchen und uns das Equipment vorher genau ansehen – man will ja wieder kommen.
...und dann ging’s schon ins Bett