Unser Tag war geprägt von viel Arbeit. Der Blog musste möglichst fertig werden, Karten wollten abgeschickt werden und ich musste der Tante von der Zentralbank möglichst hübsche Banknoten für unsere Sammlung aus den Rippen leiern – eine endlose Mission.
Wir verbrachten also nach dem Frühstück viel Zeit im Internetcafé und machten dann eine Runde durch die Innenstadt auf der Suche nach der Post. Im Inneren sieht Nairobi wohlhabend und modern aus, etwas weiter draußen hektisch, wild und durcheinander und am Rande sammelt sich ein riesiger Slum. Die Gegensätze sind riesig.
Auf dem Rückweg von der Post erspähten wir ein nettes Restaurant namens Trattoria, dass wir für unser letztes Abendessen in Afrika auserkoren.
Nach viel weiterem Rumgebastel am Blog schlenderten wir am Abend zur Belohnung in das Restaurant. Bei mir gab’s Ente =) Yummi, yummi !
Und obwohl die Kellner eher mies waren (immer noch super gegenüber dem was wir sonst in Nairobi hatten, das scheint hier echt ein Manko zu sein =) ) war das Essen absolut hervorragend.
Zum Nachtisch gab’s super Sacher-Torte und wir sind fast geplatzt.
Nun bin ich zurück und sitze hier auf der Kante meines Hotelbettes im Zentrum von Nairobi. Draußen hupen und tröten noch immer die nächtlichen Busse. Ein Mann hämmert wie wild gegen eine Blechtür.
Das war mein letzter Blogeintrag. Ich werde es wahrscheinlich schon vermissen.
Fast ein Jahr lang (inklusive Costa Rica) habe ich jetzt immer mitgeschrieben was ich tue, wohin ich komme, was mich wundert und beeindruckt.
Morgen geht mein letzter Flug, diesmal endgültig zurück nach Hause.
Ich freue mich schon.
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