Unser Frühstück am Busbahnhof war mal was anderes. Es gab heiße Milch mit Zucker oder so, und Samosas, die kleinen Teigtaschen mit Fleisch-Gemüse-Füllung, die wir öfter mal zwischendurch essen.
Als wir auf den Bus warteten, sahen wir diese Szene. Hühner, die in großen Körben auf den Bus gehieft wurden.
| Wenn der Korb so gekippt wird, fallen alle Huehner aufeinander. |
| Weitere Huehner werden mit den Fuessen an die Koerbe gebunden. |
Da darf man als Nicht-Vegetarier und Nicht-Ausschließlich-Bio-Fleisch-Esser aber eigentlich gar nichts sagen. Bei uns geht es den Legehennen ja auch nicht viel besser, wenn nicht sogar schlechter. Hier laufen die Hühner nämlich sehr oft frei rum. Transportiert werden sie eben so oder, wenn’s nur eines ist, im Innenraum des Busses.
Als wir in den Bus einstiegen, stellten wir fest, wo die Sitze „in der Mitte des Busses“ wirklich waren: Ganz hinten in der Mitte. Und sie waren von zwei Mädels besetzt. Sie saßen da, weil die Plätze eben noch frei waren. Zum Glück hatten sie nicht mehr weit und unser schlechtes Gewissen hielt sich in Grenzen.
Die Busfahrt dauerte den ganzen Tag bis zum Abend. Das Besondere heute: Jump, jump, jump. Bei jeder Bodenwelle und jedem Schlagloch katapultierte es uns in die Luft. Ganz hinten wird der Effekt durch die Hebelwirkung verstärkt. Manchmal 10 cm manchmal 20. Das ging mindestens die Hälfte der 9-stündigen Fahrt so dahin, alle paar Minuten. Arne hat’s trotzdem geschafft ein bisschen zu schlafen!
Nen Platten hatten wir dann auch noch.
Das sind die berühmten Brokkoli-Bäume=)
In Kahama angekommen, wurde uns das Mongo-Hotel empfohlen.
Das ist aber ziemlich teuer und wir fanden eine andere sehr günstige Bleibe. Hier gab es zwar nur Eimerdusche, aber für den Preis ist das durchaus fair. Jeder hatte sein Bett und das Zimmer war sauber.
| Mongohotel mit Riesenvogel |
| Da fliegt er... |
| Auch hier sind wir vorbeigekommen. |
Zum Essen gehen wir aber ins Mongo-Hotel. Da gibt’s bestimmt was Feines und mal was anderes als Reis und Chicken oder Beef und Pommes. Es gab genau das, und nicht viel mehr. Nach intensivem Nachfragen konnten wir uns letzten Endes Fischfilet mit Spaghetti zusammenstellen. Dafuer bekamen wir die Fernbedienung...
Ein Absatz sei noch der Speisekarte gewidmet. Man muss sich bei der Betrachtung der folgenden Bilder stets vor Augen halten, dass es sich hierbei um ein recht nobles Hotel handelt, das hohe Standards erfüllen möchte. Dafür zahlt man da auch…
Nach dem Essen gingen wir auch gleich ins Bett, da wir am nächsten Tag sehr früh raus mussten, um unseren Bus nach Kigali (Ruanda) zu kriegen.
Fabi
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