Donnerstag, 22. September 2011

22.09.2011 – Narok: Mit Massai in die Mara

2x2 Frühstück hatten wir am morgen bestellt. Bei den Preisen und Portionsgrößen war das eine gute Idee. Im Hintergrund dudelte dabei laut der Fernseher mit Christus-TV.
Unser Hotel
Der charmante Arne
...und der Fabi.

Bald darauf haben wir uns gleich Tickets für unser Matatu in die Massai Mara besorgt. Mittags sollte es losgehen. Bis dahin vertrieben wir uns aufgrund mangelnden Stroms, die Zeit sehr afrikanisch – wir setzten uns auf die Straße, tranken eine Cola und sahen den Leuten zu. Die einheimische Lösung ist oft die beste =)
Als wir den Bus bestiegen fuhr dieser erstmal aus dem Bahnhof heraus, zu Tankstelle, einmal durch die Stadt und wieder zum Busbahnhof. Einige Fahrgäste die vorher schon drin saßen stiegen hier wieder ein. Sie waren vor der Runde ausgestiegen und kannten das Spiel schon.
Dann ging es über Stock und Stein und eine immer schlechter werdende Straße zum Talek Gate – einem der Eingänge der Mara. Etwa 4 Stunden dauerte das. Unterwegs kamen wir durch ein Massai-Dorf - keines von den gestellten für Touristen. Hier waren die Häuser gemauert, die Geschäfte verkauften normale Sachen, aber fast jeder trug traditionelle Klamotten und feilschte. Es war gerade Viehmarkt.

Viehmarkt

Unser Transportmittel
Endlich am Gate angekommen, quartierten wir uns im kleinen Talek-Village ein, einem Dorf direkt am Eingang des Parks.
Es war etwa 5, wir waren unsere Sachen in 2 ziemlich heruntergekommenen Hotelzimmern losgeworden und suchten jetzt nach jemandem, der uns für morgen eine Safari (im Fachjargon: Game-Drive) besorgen konnte. Der Plan war zu einigen der teureren Lodges in der Umgebung zu gehen und uns dort einer Gruppe anzuschließen – oft wird so was vor Ort pauschal angeboten.

Eine andere Weiße, die in Talek ein Ballonfahrunternehmen für Touris hatte, beraubte uns bald unserer Illusionen.

„Das machen die schon aber das ist sauteuer. Am günstigsten ist es euch ein eigenes Auto mit Fahrer zu mieten.“

Im Ernst?

Es gab wirklich jemanden der nach einigem handeln einen anständigen Preis dafür anbot und wir waren dabei. Simon, ein Massai. Fast jeder Fahrer ist hier Massai.
Zu einem Tee wurden wir noch in ein kleines Restaurant mitgenommen und lernten einige seiner Freunde kennen, darunter den Fahrer der uns morgen herumkutschieren sollte – Antoni. Massai sind echt super drauf. „Subba“ heißt Prost.

Simon war echt ein lustiger Kerl und wir fragten ihn viel über die Massai aus. Nach dem Essen besorgten wir noch Proviant für morgen und konnten uns bei einem Nachbarhotelier (das klingt hier jetzt immer alles nobler als es ist =) ) sogar ein Frühstück auf 5 Uhr ordern.

Morgen müssen wir früh raus, wir wollen immerhin den Sonnenaufgang in der Savanne sehen =)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen