| Ziegen auf der Suche nach Internet |
Na, wer hat das kleine Rätsel gleich durchschaut? Es ist ein Land, ein ziemlich großes noch dazu. Die demokratische Republik Kongo, Abkürzung ist DRC. Das Land hat nicht den besten Ruf und das zurecht. Es fehlt an allem, Misswirtschaft und Korruption sind weit verbreitet, immer wieder gibt es Gefechte und Bürgerkrieg in Teilen des Landes. Da wollen wir hin.
Denn es gibt eine Stadt, die nach allen verfügbaren Quellen sicher ist: Goma. Sie liegt an der Grenze zu Ruanda und so mancher Ruanda-Reisende macht einen Abstecher dorthin. Nur verlassen sollte man die Stadt nicht, da kann es schon wieder gefährlich werden.
| Die Grenze zum DR. Congo |
| Und wieder zurück... |
An der Grenze reisten wir aus Ruanda aus und wollten auf der DRC-Seite der Grenze das in unserem Reiseführer angekündigte 8-Tages Visum für 35 $ kaufen. Doch der Preis war heute anders und zwar merklich. 285 $ für den einen Tag, den wir bleiben wollten. Wie die Preisbildung für Visa hier funktioniert, haben wir nicht ganz rausgefunden, aber vielleicht hängt das auch von den Grenzbeamten ab.
Tja, das war uns zu viel und wir drehten um. Dann fahren wir eben schon heute weiter nach Uganda, unserem vorletzten Land (danach kommt noch Kenia). Wir kauften ein Ticket, packten und chillten noch ein Weilchen, bevor es los ging.
| Im Hostel |
Am frühen Nachmittag waren wir schon an der Grenze…
…und nach den gewöhnlichen Formalitäten erreichten wir bald Kisoro. Bis hierher wollten wir es heute mindestens schaffen. Wir kommen aber noch weiter. Der Bus fährt um 18.00 Uhr. Das ist O.K., aber für 50 Cent mehr kann man in einem Sammeltaxi fahren. Das ist doch ein Angebot. Und der Fahrer, der nach weiteren Passagieren suchte, hat uns sogar zum Mittagessen gefahren.
Nach dem Essen warteten wir im Taxi, als er verkündete, dass er soeben zwei Leute gefunden hatte und jetzt nur noch zwei fehlten. Wir 2 + 2 Gefundene + 2 Fehlende + 1 Fahrer. Kurze Rechnung: Das sind 7 Leute in einem normalgroßen Pkw. Drei vorne und vier hinten. Wir haben uns dann doch für den ganzen Platz im Bus entschieden.
Die Landschaft mit ihren bebauten grünen Hügeln war - wie schon in Ruanda - super.
| Anderes Taxi =) |
In Kabale angekommen nahmen wir ein Moto-Taxi zu einem sehr hübschen Guesthouse. Hier gibt es eine gemütliche Sitzeckenterrasse, eine mit Bambus ausgekleidete Bar, eine kleine „Art-Galerie“, wo man die Werke von lokalen Künstlern kaufen kann und ein winziges Museum, das für Gäste kostenlos ist. Und eine weitere Besonderheit: Das komplette männliche Personal scheint schwul zu sein.
| Der Jhonny: Knuspriger Pfannkuchen mit Hackfleisch-Gemüse-Füllung, dazu Guacamole |
Fabi
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen