Unser Bus nach Kampala, die Hauptstadt Ugandas, fährt erst um 22:00 Uhr. Das kommt wie gerufen, denn wir sind auch so am nächsten Morgen in Kampala und haben heute den ganzen Tag Zeit.
Was machten wir? Natürlich gingen wir unserer Bloggerpflicht nach und veröffentlichten heute Sage und Schreibe zehn Posts. Geil, oder=? Mittags legten wir eine Pause ein und aßen im Hostel.
Hier ist der Verfall menschlicher Arbeitsmoral unter Alkoholeinfluss dargestellt:
Nach einer weiteren Runde Internet ließen wir uns von einem der Angestellten durch das hauseigene Museum führen. In einem recht kleinen Raum ist ein Haus der örtlichen Ureinwohner aufgebaut, die angeblich bis heute so leben, wie hier dargestellt. Es war gerade Stromausfall, also behalfen wir uns mit einer Taschenlampe. Der junge Mann (einer der Schwulen – Ich schreibe das, damit man sich ein bisschen vorstellen kann, wie er gestikulierte und schauspielerte=) ) machte eine hervorragende Führung. Er erklärte alles sehr nett und spielte sogar den Medizinmann, der den Leuten Geld aus der Tasche zieht. Dafür hat er sich ein Trinkgeld verdient.
| Ein totes Tier zum Erschrecken anderer wilder Tiere nach dem Motto: "So wird es dir auch ergehen...!" |
| Kornspeicher |
| Schutz gegen Regen |
| Bierbehaeltnis fuer bis zu 30 Leute - kein Witz |
| Tierhaeute dienen als Kleidung |
| Aufbewahrungsort fuer die Wertgegenstaende des Familienoberhauptes |
| Der Medizinmann |
| Die Muenzen haben ein Loch, damit man sie an einer Kette aufhaengen kann und keinen Geldbeutel braucht. |
Da war auch unser Abendessen schon bald fertig, das wir vor der Museumsbesichtigung bestellt hatten. Als wir da saßen und aßen, kam eine Israelin mit ihrem ersten englischsprachigen Kreuzworträtsel zu Brad, um nach ein paar Worten zu fragen. Nicht wirklich wichtig, aber wir haben ein Bild dazu=)
So, und nun schnell zum Bus. Wir müssen zeitig da sein, damit wir gute Plätze kriegen und nicht die ganze Nacht in der letzten Reihe auf und ab springen wie letztes Mal.
Wir waren zeitig da und schliefen schon lange auf unseren Deluxe-Plätzen, bevor wir überhaupt losfuhren. Wir wachten zwar öfter auf, aber nie für lange. Neben mir saßen zwei ziemliche Schränke auf den schmalen Sitzen. Der Vorteil: Es war warm.
Fabi
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen