Mittwoch, 21. September 2011

21.09.2011 - Vorsicht, schwarze Löcher!

Nach der anstrengenden Tour von gestern haben wir heute erstmal bis 08:00 Uhr ausgeschlafen (hätt’ ich auch nie gedacht, dass ich das mal so sagen würde=)). Es folgte reges Zusammenpacken und ein Frühstück, bei dem wir die bedienende Crew bei der Erstellung unserer Rechnung stark unterstützen mussten…
Auf dem linken Stumpf sitzen kleine gelbe Voegel.
Dann haben wir uns noch die Fotos von Gregor geklaut und bei der Lodge-eigenen Souvenirmeile (ein paar Händler aus dem Dorf haben hier ihre Stände) die Muskeln spielen lassen. Ist ein Riesenspaß das Feilschen. Jeder jammert und macht und tut. Hier kann ich mit Fotos leider nicht dienen, sonst weiß ja jeder, was er bekommt und wenn er nichts bekommt, was ihm entgeht ;-)

Die nächste Station ist der Maasai Mara National Park, der sehr bekannt ist und unglaublich toll sein muss. Bis zum Park werden wir’s aber heute nicht mehr schaffen, wie sich herausstellen wird. Wir fuhren zuerst bis Narok, der nächst größeren Stadt vor dem Park.

Beim Umsteigen sind wir auf der Suche nach Internet zu einem Gebäude gekommen, das insgesamt mindestens acht Internetcafes beherbergt - eines neben dem anderen. Und alle waren geschlossen, wegen Stromausfall…………
Beobachtung auf der Fahrt: Kenia ist auch sehr schön…

In Narok hat uns dann ein junger Mann angesprochen, der uns eine Tour in den National Park verkaufen wollte. So etwas brauchen wir unbedingt, aber der Gute erzählte so viele verschiedene Dinge, bei denen er sich selbst nicht ganz sicher zu sein schien. Weiterkommen werden wir heute aber auf jeden Fall nicht mehr; das letzte Matatu (Kleinbus) ist schon weg.
Eine Mosche mit Glasdach, Narok
Am Abend aßen wir spartanisch, da uns das Geld ausgegangen war. Wir hatten noch 4 Euro zu Zweit. Nach dem Abendessen sind wir noch zur Bank, damit’s morgen Früh was zum Frühstücken gibt.

Doch der Weg war gefährlich. Dunkle Gassen, düstere Gestalten und eine hohe Kriminalitätsrate waren es nicht. Es waren Löcher im Gehweg – riesige Löcher. Sie sind bei Weitem kein Einzel-“fall“ (höhöhö), mehr ein Reinfall (höhöhöhöhö), und eine Straßenbeleuchtung gibt’s auch nicht. Naja, die Bewohner kennen wahrscheinlich die betroffenen Stellen auswendig.


Fabi

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