Montag, 19. September 2011

19.09.2011 – Einfach nur angekommen!? Naja, so einfach war’s nicht.

Saukalt war’s im Bus mit meiner kurzen Hose. Der Nachtwind blies mich direkt an und meine Nase war kalt. Arnes Schlaf war auch nicht viel besser. Und die Nacht war noch nicht vorbei.

Um 04:00 Uhr wurden wir bei einer Tankstelle rausgeworfen. Im Halbschlaf holten wir die Rucksäcke aus dem Bus und standen da.

Da kam ein junger Mann und fragte uns, ob wir denn in das oder in das Hotel wollten, sein Minibus steht schon bereit. Wir schauten in unserem schlauen Reiseführer nach und tatsächlich war einer der beiden Vorschläge unsere Wunschadresse. „Wir haben aber kein kenianisches Geld.“, erwiderten wir. „Kein Problem, wir fahren euch zur Bank und warten.“

Und genau so wurd’s gemacht. Es klappte alles so perfekt. Wir dachten, dass wir weitere drei Stunden an dieser Tankstelle im Nirgendwo verbringen müssten, bis hier irgendein Transportmittel in unsere Richtung fährt. Der Minibus war zwar so voll, dass wir unsere großen Rucksäcke auf den Schoß nehmen mussten, aber das war uns egal. (Der Geldeinsammler lag halb auf dem Arne und erklärte: „So überleben wir in Kenia.“)

Um halb 5 waren wir also an unserem Bestimmungsort angelangt. Nur die Nachtwächter waren da, die uns jedoch kein Zimmer vermieten konnten. Die Rezeption macht um halb 8 auf, ihr könnt euch hier ans Feuer setzen.

Nochmal unbequem pennen, uff.

Wie angekündigt konnten wir um halb 8 dann unser kleines Häuschen beziehen. Es war oben auf dem Berg. Das Hochschleppen der Rucksäcke war die letzte Herausforderung, bevor wir endlich ein paar Stunden Schlaf in einem Bett bekamen.

Gegen Mittag waren wir frisch geduscht und gestriegelt wieder voll am Start. Wie toll die Landschaft hier ist, haben wir vorher gar nicht registriert.
Unsere Hütte neben dem Riesenkaktus (links). Wir hatten hier Strom und sogar ein Waschbecken.
 
Der Weg nach oben
Blick auf den See
Klo

Wir haben gegessen und den Tag unter riesigen alten Bäumen genossen. Oh, wir haben Affen im Garten – ziemlich coole sogar…=) 
Affen im Baum...
...am Tisch...
...und von ganz nah.

Und wir haben die besten Fotos von Südamerika rausgesucht. Das war eine Aufgabe. Und Afrika kommt ja noch. Es ist ganz schön schwer, jeden Tag auf im Schnitt 3 Bilder zu begrenzen. Ganz haben wir’s auch nicht geschafft, glaub ich.

Dann machten wir noch alles klar für unsere morgige Safari. Wir fahren mit dem Fahrrad durch den „Hell’s Gate“ – Nationalpark. Das wird bestimmt spannend. Yeaaahhhh!
Der Hund oder das Schaf der Besitzer. Der Koloss ist erst 8 Monate alt und waechst bis er 2 jahre alt ist...

Abendessen
Fabi

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