Dienstag, 30. August 2011

30.08.2011 – Moshi: Fast Kilimanjaro

In Moshi wollten wir nur eines: Den Kilimanjaro sehen.
Den Gipfel zu erklimmen haben wir uns gar nicht erst vorgenommen. Das kostet mit sämtlichen Gebühren und Ausrüstung mindestens 1000 US$, dauert 5 – 9 Tage und anstrengend ist es außerdem. Auf Sansibar wurde uns aber erzählt, dass man in der Gegend auch ein bisschen wandern kann, Chamäleons sehen und, wenn man Glück hat, auch den Gipfel. 
Ein rieseger Aschenbecher in der Größe eines Tellers
Innenhof vom Hoteldach aus fotografiert
Tuk-Tuk
In der früh haben wir uns bei einem Tour-Anbieter erkundigt. 
Vergilbte aber eindrucksvolle Bilder an der Wand
Landkarte Kilimanjaro
Wir sind daraufhin mit einem Dalla-Dalla (Kleinbus) zu dem empfohlenen Ort gefahren und wollten losziehen. Ein junger Kerl wollte uns herumführen und nach längeren Preisverhandlungen (er ist uns ungefähr ne viertel Stunde lang nachgelaufen) haben wir uns für ihn entschieden. Wir haben zwei hübsche Wasserfälle, Kaffee, Zitronengras, Bohnen, Bananen, Brombeeren, Guave und vielleicht noch mehr gesehen. Und die Gegend ist dermaßen idyllisch – unglaublich und mit Coolheit versehen.
Arne beim Verhandeln


=) Rechts hinter uns ganz klar erkennbar: Der mächtige Kili =)
Unser Ziel war das Tor, an dem die Wanderungen zum Gipfel starten. Dort haben wir gegessen und uns ein bisschen umgeschaut. 
Tor...
...und nochmal in groß
Hier starten und enden die Touren
Diese Herrschaften kommen gerade gut gelaunt aus fast 6000 Metern Höhe zurück. Sie waren 6 Tage unterwegs. Respekt!
Einer Frau wurden gerade die Haare an den Kopf geflochten, eine sehr beliebte Art von Frisur hierzulande. Schaut bei vielen auch super aus. Dafür nehme man das Haar, das auf dem Kopf schon vorhanden ist (sehr krausig) und die etwa vierfache Menge Kunsthaar und beginne zu flechten. Weitere Zutat: Zeit. Zutaten kombinieren: Fertig.

Zurück sind wir mit dem Auto gefahren, das ging recht flott. (9 Leute in einem normalen PKW, 2 davon außen sitzend auf dem Kofferraumdeckel)

Tja, vom Gipfel des Berges oder auch von der Mitte haben wir nichts und wieder nichts gesehen, es war zu bewölkt. Die Wanderung war trotzdem toll.

Später haben wir noch eine Runde Internet eingelegt und waren beim Italo-Inder essen (wie gestern). Chili-Chicken, das schmeckte wie Schweinefleisch süß-sauer, und Spaghetti Carbonara. Hmmmm, fein…

Fabi

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