Pünktlich um 09:00 Uhr haben wir Roland und Martin abgeholt. Wir fahren nämlich zusammen weiter an einen Strand im Nordosten der Insel und zwar nach Matemwe.
Als Arne und Roland grad beim Geld holen waren, kamen die Schweizer von gestern des Weges. Wir unterhielten uns mindestens ne Stunde, weil die Schweizer so nett reden… und interessant war’s außerdem!=)
Die Fahrt an sich war recht entspannt. Wir fuhren auf einem kleinen Laster mit Dach, was das ganz normale öffentliche „Langstrecken“-Verkehrsmittel auf Sansibar ist. Man darf sich nur nicht ganz aufrecht hinsetzen, weil man sich sonst den Kopf anschlägt, wenn man über einen Huckel fährt und abhebt.
| Martin und Roland (und wir) auf der Suche nach dem Pick-Up... |
In Matemwa angekommen kamen komfortable Hütten mit Palmen und Meerblick in Sicht. Oh, das ist aber ein schöner Platz hier.
Was der wohl kostet? …Zu viel. Naja, fragen kann man ja mal. Aber Pizza gibt’s hier für 5 $ und kabelloses Internet. Da kommen wir auf jeden Fall noch mal zum Essen her. :)
Der Strand war ein Traum. Strahlend weiß, fein wie Mehl und das Meer (geschützt von einem Riff vor der Küste) ruhig und tief türkis. Die hohen Palmen schwankten im Wind und ab und zu zog ein kleines Holzfischerboot mit weißem Dreieckssegel vorbei. Das Paradies kann nicht weit entfernt sein :)
Auf zur nächsten Unterkunft. Die war zwar schon billiger, aber immer noch zu teuer für unsere Vorstellungen. Bevor wir jetzt alle Hostels mit unseren Rucksäcken durchschauen, ziehen zwei los und die beiden anderen bleiben beim Gepäck und dürfen sich ausruhen. Martin und ich gehörten zur ersten Gruppe. Wir zogen also los und kamen nach 2 Stunden wieder zurück. Wir hatten etwas gefunden. (Zunächst bei einem Rastamann, dann bei seinem Nachbarn :P) Ein Viererzimmer mit zwei Doppelbetten. Das eine Bett war auch noch recht klein, aber hat schon gepasst.
Auf dem Weg kamen wir auch an einer Tauchschule vorbei. Das Ergebnis: Die Jungs werden einen Tauchkurs machen und wir gehen morgen Schnorcheln. Da bin ich mal gespannt, es ist die Premiere für mich.
Mittlerweile war der Tag schon fortgeschritten und wir hatten noch nichts gegessen. Auf geht’s zur Italienerin, der Besitzerin des hübschen Hotels vom Anfang. Die Pizza war echt gut, allerdings keine italienische, wie die Dame sich mit etwas Röte im Gesicht eingestand.
Das Essen dauerte lange wie gewöhnlich. Der Unterschied in einer noblen Unterkunft scheint es jedoch zu sein, dass die Besitzerin einen über die Verspätung unterrichtet und sich dafür entschuldigt=) Und das Internet nutzten wir soviel es ging – es war nämlich super.
Fabi
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