Wie geplant sind wir nach einem sehr sehr leckeren Frühstück (Das war im gleichen Restaurant, in dem wir gestern waren. An der windigen Menge Fleisch war zu sehen, dass das Restaurant seine Vorzüge bei den Beilagen ausspielt und das frühstück war nun mal ohne Fleisch )zum See gelaufen.
Auf dem Weg begegneten uns einige Kinder, die gerne fotografiert werden wollten. Wir kamen ihrer Bitte gerne nach.
| Der Laster hat Tabak geladen. |
Am See dann kamen wir als erstes an eine Stelle, wo ganz viele kleine Fische in der Sonne zum Trocknen lagen, ausgebreitet auf Holzgestellen. Die kann man dann ein halbes oder ein ganzes Jahr aufheben; das sagte uns einer, der uns angelabert hat. Wir dachten natürlich: 'Nicht schon wieder so einer...'
Wir wollten schnell weiterziehen, um unseren Freund loszuwerden, und ein kleines Bierchen zischen. Einmal um den Zaun gelaufen gelangten wir zu recht schönen Hütten, die an einem Sandstrand aufgebaut waren. Die Bar war nicht weit weg. Unser Freund ist zu unserem großen Erstaunen einfach weitergezogen. Man unterstellt den Leuten eben immer schnell was, aber in so vielen Fällen hat man einfach recht…
Hier blieben wir ein Weilchen bis wir uns entschieden, weiter am Ufer entlang zu laufen. Ist recht nett die Gegend hier. An einer Stelle ging’s anscheinend nur durch knöcheltiefes Wasser weiter. Genau dieses stehende Wasser zwischen Schilfen ist aber nicht gerade zu empfehlen, da hier die Gefahr von Bilharziose (oder wie man es schreibt) wesentlich höher ist als im Rest vom See; und wir hatten sogar beschlossen, nicht im See schwimmen zu gehen. (Das machen viele Touris, man kann sich wohl danach untersuchen lassen und im Notfall schnell und zuverlässig behandeln.) Da kam uns ein kleiner Junge trocken entgegen. Wir schauten ab und nahmen den Weg ein wenig weiter oben.
| Unser Geheimweg |
Auf der anderen Seite angelangt kamen wir zu einem Guesthouse und aßen zu Mittag. Ich bestellte ein weiteres Passion-Fanta, weil das einfach großartig ist=) Wir aßen und saßen und lasen.
Dann kam der Ober und brachte dem Arne DAS einheimische Spiel schlecht hin bei: Bao. Dazu braucht man ein Brett mir 32 Kuhlen und 64 Murmeln, Bohnen, Steine oder was man gerade zur Verfügung hat. Ziel des Spiels ist es, dem anderen alle Murmeln zu klauen, die er in der mittleren Reihe hat. Man kann dabei sehr viel vorausdenken, wenn man Übung hat. Von dem Aspekt her ist es ein wenig wie Schach. Ein cooles Spiel, das man überall in den Straßen findet!
Dann waren wir noch mal in unserem Stammlokal und sind wieder heim in unser Zimmer zum Lesen und Labern…
Fabi
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