Heute wollten wir einen Roller oder ein kleines Motorrad leihen, um ein bisschen die Insel zu erkunden. ‚Das Motorrad muss erst von Stonetown hierher gebracht werden.’ Wir waren eh schon ein bisschen spät. Das hätte sich nicht mehr gelohnt.
| Kontaktaufnahme mit dem Mittelsmann in Stonetown |
Also blieben wir mit einem Bierchen bei unserem Nachbar-Guest-House. Das war einfach gemütlicher als unseres. Wir haben uns auf eine Terrasse gesetzt, gelesen und auf’s Meer geschaut.
Und als wir so den Tag genossen, kam ein Pärchen zu uns, das das Gleiche vorhatte. Franziska (Franzi) und Saul sind frisch verheiratet und aus England ausgewandert – nach Sansibar. Da gibt’s schlechtere Plätzchen. Erstmal ist bei den beiden Urlaub angesagt und dann wird Saul als Tauchlehrer dick Kasse machen. Umschauen tun sie sich schon. Ich drück die Daumen.
Konyagi? Warum nicht. Meine Mama sagt immer: „Du weißt ja gar nicht, ob’s dir schmeckt, wenn Du’s nicht probierst.“ Da hat sie recht und wir probierten. Konyagi ist keine Mischung aus Cognac und Jägermeister, alkoholisch ist er trotzdem. Man trinkt ihn mit Bitterlemon – so was wie Gin Tonic also.
Der Nachmittag glitt nur so dahin. Wir taten dies und das und fanden uns nach einiger Zeit auf dem Weg zum Abendessen.
Entgegen kamen uns Franzi und Saul. Erstmal Foto-Session und die Romantik war nicht weit.
Wir drehten sie um und sie kamen mit uns zum Italiener. Und der Wahnsinn ist nicht weit: Auch beim Italiener waren Kathi und Thomas und Roland und Martin. Die große Union. Alle Leute, die wir in Sansibar kennengelernt hatten, saßen jetzt zufällig an einem Tisch. Voll cool=)
| Essig-Oel-Kunstwerk |
Fabi
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