Zum Frühstück gab es lecker dampfende Pfandkuchen. Und „Milch“ für den Kaffee, die allerdings eher an rosanen Pudding erinnerte, der sich beim Gießen aus der Dose schlägelte.
Dann ging es die Stadt anschauen. Wir liefen einfach mal los und bekamen gleich jede Menge zu sehen =)
In einem Hochglanzreiseprospekt, dass mir nach Ankunft mit der Fähre in die Hand gedrückt worden war, hatte ich von traumhaften Gässchen und schönem Meerblick gelesen. Jedes Haus sei eine Attraktion.
Sicherlich nehmen sie den Mund ziemlich voll, aber Sansibar hält tatsächlich viel von dem Versprochenen. In jeder Ecke gibt es was zu entdecken, fast jedes Haus hat eine von diesen fein verzierten großen Holztüren und es herrscht in vielerlei Beziehung eine bunte Mischung aus Afrika, Arabien und Europa.
Wir sind in den Süden an den Strand gegangen und haben uns einfach mal ans Wasser gesetzt. Abgesehen von ein paar Händlern, die verscheucht werden mussten, eine totale Idylle. Türkisblaues Meer, die kleinen Segelschiffe mit ihren dreieckigen Segeln und dazu strahlende Sonne.
Vor dem Mittagessen haben wir uns noch in ein Nobelhotel auf eine Bodensitzecke am Meer gepflanzt um einen Drink zu genießen. Super schön da.
| Unsere Sitzecke |
Danach gabs Pasta beim Italiener und eine Runde Internet.
Allein schon durch die winzigen Gassen zu laufen ohne wirklichen Plan macht riesigen Spaß. Da sitzen ein Haufen Moslems an einer Straßenecke und diskutieren, ein paar Hühner stecken in einem Käfig und versperren die Hälfte der eineinhalb Meter breiten Gasse, zwischendurch tuckert eine alte Vespa.
Am Abend haben wir uns bei unserem Hostel eingedeckt. Eine 27-jährige Israelin kam vorbei und erzählte uns, dass sie jetzt gleich zu einen Ramadan-Festmahl aufbricht und wir unterhielten uns noch lange mit ein paar Schweizern, 2 Hauptschullehrer, Julia und Fabian.
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