| Ein tolles Bild, aus Zufall entstanden |
Im Flugzeug haben wir die 4 Stunden Reisezeit geschlafen und wurden erst von der süßen Stimme der Stewardess geweckt. Es gab Frühstück und bald darauf kamen wir an. Wir waren noch halb in den Träumen versunken, als wir unser Gepäck abholten. Arne hat sogar noch ein Nickerchen eingelegt, als ich an der Zoll-Schlange anstand=)
Wir haben Geld gewechselt (die Kap Verden haben einen an den Euro gekoppelten Kurs, er ist also fest), ein Taxi in die Stadt genommen und eine Unterkunft gesucht. Hier angekommen mussten wir erstmal (oder noch mal) schlafen, die letzten beiden Nächte waren einfach „nix gscheids“ (so der Bayer).
Am späten Nachmittag sind wir auf eine Bank an einem schönen Platz gesetzt, wo es kostenloses Internet gibt. Ist irgendwie ein kurioser Anblick, wenn fast jeder, der hier rumsitzt, einen Computer auf dem Schoß hat. Arne hat telefoniert und ich habe mit unserem Banknachbarn über die Kapverdischen Inseln gesprochen.
Gerade sind wir auf der größten Insel mit dem Namen Santiago, genauer befinden wir uns in Praia, der Hauptstadt des Inselstaates. Ein Tagesausflug sei für eine Erkundung ausreichend, so der Mann. Die Inseln Fogo und Maio kann man von hier aus sehen und mit dem Boot oder dem Flugzeug erreichen. Auf Fogo steht ein Vulkan und es ist wohl „afrikanischer“ als Santiago.
Dann gibt’s Boa Vista, wo Sanddünen die Landschaft prägen; und zum Tauchen soll’s dort auch sehr schön sein. Am besten kommt man mit dem Flugzeug dorthin, es sind einige Hundert Kilometer.
Die anderen größeren Inseln liegen noch etwas weiter weg. Unsere Reise wird sich also höchstwahrscheinlich auf eine Auswahl der bisher genannten beschränken.
Der Hunger, der Hunger… Als wir nach einem günstigen Restaurant fragten, wurde uns das „Panorama“ empfohlen. Als wir ankamen, aßen zwei gut gekleidete Herren gerade Hummer und tranken Rotwein. Naja, schaun wir trotzdem mal in die Speisekarte. Es war nicht übermäßig teuer, uns aber doch ein bisschen. Witzig waren aber zwei Dinge: Man empfiehlt uns ein Restaurant, in dem Man Hummer essen kann, als günstig. Und: Die Speisekarte war in Leder eingebunden. Schaute nicht schlecht aus. Der Inhalt bestand aus einigen leeren Klarsichtfolien. Nur in einer war was drin: Ein einseitiges von Hand beschriebenes Blatt Papier. Darauf waren die Gerichte des Hauses aufgeführt, insgesamt neun. Keine Getränke, kein Nachtisch, nur diese eine Seite Information. Und die verkaufen Hummer… Wir sind also woanders Essen gegangen. Das Tunfischsteak war lecker, aber ein bisschen wenig, so dass wir zusätzlich noch ein Sandwich verdrücken mussten.

Jetzt schreibe ich gerade Blog. Arne schläft……………
Jetzt schreibe ich gerade Blog. Arne schläft……………
Fabi
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen