Wir wollten ursprünglich gleich in der Früh in die Stadt. Es war nämlich Samstag und am Sonntag, unserem letzten Tag wäre dort nix los gewesen. Jetro, der Brasilianer, Alba, die Spanierin und Eiveind, der Norweger (alle aus unserem Hostel) wollten aber zum Strand. Da konnten wir bei dem geilen Wetter nicht einfach in die Stadt fahren und sind mit. Der Strand heißt Praia do Futuro (Strand der Zukunft). Es ist der Badestrand der Stadt und erstreckt sich über mehrere Kilometer entlang unzähliger Liegestühle, Schirme, Strandkneipen.
Wie wir ja schon wissen, trinken Brasilianer gerne Bier. Irgendwie tun das Norweger und Spanier anscheinend auch und da konnten wir dann auch nichts mehr machen. Es wurde stets nachgeschenkt und nachbestellt. Wir haben dick gegessen, uns gesonnt und im Meer herumgeplanscht. Ich hab dann noch ein wenig Strandfußball mitgespielt und den Brasilianern gezeigt, wo der Hammer hängt=)
So im 16:00 Uhr sind wir doch noch in die Stadt gefahren, ein bisschen rumgelaufen und Basiskleidung eingekauft. Beim Essen auf einem Hauptplatz der Stadt gab’s ein außergewöhnliches Angebot: Lasagne und ein Milchshake. Wir entschieden uns für den Milchshake mit weißer Schokolade. Das war ein Oschi. Ein halber Liter geballtes Schokozeug mit zusätzlicher Schokosoße, die Konsistenz war wie die von Eiscreme. Zum satt werden war die Lasagne fast schon überflüssig.
| Das Theater |
| Die Kathedrale von Fortaleza |
Danach sind wir heim ins Hostel, wo ich mich erstmal auf’s Ohr gelegt habe. In der Sonne liegen und Bier trinken ist ja soooo anstrengend. Arne hat sich mit den anderen Leuten vom Hostel nen Film angeschaut.
Der Plan für den Abend war Weggehen. Bis dann alle am Start waren verging einige Zeit. Es muss schon fast 23:00 Uhr gewesen sein, als wir das Hostel verließen.
Der Plan für den Abend war Weggehen. Bis dann alle am Start waren verging einige Zeit. Es muss schon fast 23:00 Uhr gewesen sein, als wir das Hostel verließen.
Wir mussten natürlich vorglühen. Die Preise in der Disko sind auch oder gerade hier utopisch. Ne andere Idee war es, noch einen Nachtmarkt zu besuchen. Die Kombination der beiden Vorhaben resultierte in einem einstündigen Marsch zu einem Supermarkt (der hat 24 h geöffnet), wo wir einen Liter Rum und einen Liter Wodka kauften. Das sollte für fünf Personen ausreichen… Als wir dann beim Nachtmarkt ankamen, hatte schon fast jeder Stand geschlossen. Wir nahmen am Rande Platz, zwirbelten uns so manchen Becher rein und schon war’s 2:00 Uhr. Wir sind an einen anderen Ort gefahren, wo wir eigentlich noch Party machen wollten, doch wir hatten ja noch was zu trinken, das vernichtet werden musste. Bis um 05:00 Uhr waren wir auf einer Mauer gesessen, haben mit verschiedenen Leuten gelabert und sind nicht mehr in den Club.
| Eine aus einem Schilfhalm gefertigte Heuschrecke (siehe erstes Exemplar in Salvador) |
Als wir wieder im Hostel waren, fiel der Arne gleich ins Bett. Ich habe mich noch mit einem Brasilianer unterhalten und unterhalten und unterhalten. Irgendwann gab’s Frühstück. Um 09:00 Uhr war dann auch ich im Bett. So ein abgedrehter Tag!
Fabi
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