| Dieser Aufzug verbindet die höher gelegene Stadt mit der unteren. |
Nach der langen Busfahrt haben wir uns ein Hostel gesucht und sind gleich wieder raus, tiefentschlossen zu neuen Taten. Es war schon später Nachmittag, als wir unsere Wäsche in der Wäscherei abgegeben hatten. In der Nähe vom Hostel haben wir einen ziemlich coolen Aufzug genommen, der die Oberstadt von Salvador mit dem unteren Teil am Meer verbindet. Da es aber da um diese Uhrzeit nichts Anständiges zum Essen gab, sind wir 10 Min. später mit dem Aufzug wieder nach oben gefahren.
| Blick auf die untere Stadt |
Schnell hatten wir einen jungen Mann zur Seite, der uns diverse Restaurants zeigen wollte (er bekommt dafür Provision). Das erste haben wir uns auch angeschaut. Es war zu teuer, aber wir haben als Anreiz, doch zu bleiben, einen Caipirinha-Gutschein zugesteckt bekommen.
Wir sind dann wo anders hingegangen; ohne unsere Begleitung. In diesem Restaurant gab es an diesem Abend Livemusik.
Doch nicht nur in diesem Lokal; an vielen Orten der Stadt, in Hinterhöfen und auf den Plätzen Salvadors gibt es jeden Dienstag Livemusik. Sowas wär’ in Deutschland auch nicht schlecht. Ahh, und wir hatten ja noch unsere Gutscheine. Gedacht, gemacht.
| Bild mit Goldstreifen in unserem Restaurant |
Dann haben wir uns noch einen Fleischspieß auf einem großen Platz gegönnt. Am anderen Ende des Platzes spielte eine Band. Immer wieder kamen Leute, die was von uns wollten: ein Bier, einen Fleischspieß, uns was verkaufen. Einer tätowierte uns mit Henna. Das wollten wir eigentlich gar nicht, er hat’s natürlich trotzdem gemacht und wollte dann Geld. Ein anderer junger Mann bastelte Figuren aus Schilfhalmen. Die waren echt faszinierend: eine Rose, die wirklich schön war, oder eine Heuschrecke – und jedes dieser Kunstwerke aus einem Halm. Wir haben trotzdem nichts gekauft/gezahlt; wir brauchten ja weder Tätowierung noch Halmgebilde, noch haben wir die Anfertigung in Auftrag gegeben. Das einzige, das wir kauften, war ein weiteres Bier =)
Fabi
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