Morgens aufgewacht machten wir uns auf zu einer großen Markthalle. Auf dem Weg wolllten wir zunächst bei der Post vorbeischaun, die hatte allerdings geschlossen. Diese Tatsache verhalf uns allerdings zu einem unserer ersten längeren „Gespräche“ auf portugisisch. Oh mann! Das Geschriebene geht ja noch, aber wenn jemand redet versteht man fast nichts ^^
Das liegt einerseits an den vielen Ausspracheregeln die es in dieser Sprache gibt, andererseits einfach am fiesen Dialekt =) Nachdem wir dann noch einen deutsch sprechenden Opa getroffen hatten der so ziemlich schon überall gelebt hatte, ging es weiter zur Markthalle.
Mann war die groß und hier gab es so viele tolle Sachen ! Brot, Räucherschinken, leckeren Käse, Früchte, Oliven, Honig, guten Kaffee! Nach unseren Erfahrungen in den zuvor bereisten Ländern alles keine Selbstverständlichkeit und anscheinend hier hauptsächlich produziert und angeboten von ehemaligen Italienischen Einwanderern. Und man durfte ganz viel probieren, was wir auch gerne taten.
Am Ende waren wir gut ausgerüstet mit allerlei Fressalien und wagten uns wieder hinaus...
...in Richtung unseres nächsten Ziels, dem Edifício Itália.
...in Richtung unseres nächsten Ziels, dem Edifício Itália.
Das Edifício Itália ist ein ganz hohes Gebäude an einem Platz namens Praça da Republica und vom obersten Stockwerk, knapp über einer Pianobar, kann man über die ganze Stadt schauen. Da lassen wir uns nicht entgehen =)
Oben angekommen hat man den großen Rundblick.
Der absolute Wahnsinn. Sao Paulo ist sooooo riesig. Wolkenkratzer bis zum Horizont…und das mein’ ich wörtlich,
Der absolute Wahnsinn. Sao Paulo ist sooooo riesig. Wolkenkratzer bis zum Horizont…und das mein’ ich wörtlich,
in alle Richtungen. Städte wie New York wirken vor diesem Hintergrund schon fast klein.
Mit uns ist ein Deutscher hochgefahren, der bei VW in Sao Paulo arbeitet und sich von einem Kollegen gerade die Stadt zeigen lässt. Er meinte gegenüber des Gebäudes in dem wir standen, gäbe es eines, in dem sage und schreibe 30.000 Menschen wohnen…in einem Haus. Unglaublich. Das sind 30x alle Schüler inklusive der ganzen Belegschaft von meiner alten Schule.
Danach gings zu einer netten Kirche um die Ecke (auch schon auf dem oberen Bild im Hintergrund zu sehen, wie klein eine Kirche doch wirken kann...). Die war richtig schön. Wir haben davor lecker Käsechips gegessen und einer etwas verrückten Frau gelauscht die immer sehr laut Menschen auf der Straße beschimpft hat.
Als letzte Station des Tages wollten wir noch nach Liberdade, das ist das Asiatenviertel von San Paulo. Leider hat die Zeit nicht ganz gereicht und es wurde recht schnell dunkel.
Die ist wirklich beeindruckend. Da war gerade Gottesdienst und das Zentrum der Kathedrale ist umstanden von unglaublich riesigen dicken Säulen.
Wieder draußen haben wir uns noch eines der überall angebotenen kleinen Dönerbrötchen reingezogen und schon ging der Tag seinem Ende zu.
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