Itaipu, ein Wasserkraftwerk von enormen Ausmaßen. Nach dem 3-Schluchten-Staudamm in China das größte der Welt. Es gibt insgesamt 20 Turbinen, die zur Stromproduktion genutzt werden. Zwei davon liefern über 80 % des Stroms für Paraguay. Die anderen 18 decken 20 % des brasilianischen Bedarfs. Anders formuliert: Eine Turbine, durch die 700.000 Liter Wasser pro Sekunde mit einer Geschwindigkeit von 800 km/h fließen, versorgt eine Zweimillionenstadt mit Elektrizität.
Das sind alles keine Tippfehler.
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| Erstmal hinfahren... |
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| Dann waren wir da, jedoch half uns das zunächst wenig. |
Der Betreiber wurde anscheinend dazu verpflichtet, kostenlose Touren für jedermann anzubieten. Die gibt es mehrmals täglich, als wir da waren, gab es jedoch grad keine. Wir mussten zwei Stunden warten.
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| Da wollte ich mir so nen Energy-Drink kaufen. Was war`s? Tonic Water... igitt! Der Stier hat doch weniger Aussagekraft als ich erwartet hatte. |
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| Erstmal wurde uns ein Werbefilm vorgespielt=) |
Dann ging’s los mit einem Bus, der uns zunächst zu einem Aussichtspunkt gefahren hat. Danach sind wir näher zu den Rohren gefahren. In die unmittelbare Nähe des Herzstücks des Kraftwerks lassen sie einen aber nicht.
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| So viel und noch viel mehr Stromkabelzeug ist nötig, um die gewaltigen Strommengen zu ihren Bestimmungsorten zu transportieren. |
Auch noch ein interessanter Vergleich: Durch eine Turbine fließt pro Zeiteinheit so viel Wasser wie in den gesamten Iguazu-Wasserfällen. Wie groß, aber vor allem wie schön die sind, seht ihr morgen.
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| Hier wird kein Strom produziert. Die Tore werden nur dann geöffnet, wenn zu viel Wasser im See ist. |
Dann konnten wir noch einen Blick in das Innere des Damms werfen. Von außen schaut der 8 km lange und 120 m hohe Staudamm eigentlich gar nicht soooo groß aus wie wir erwartet hatten. Im Inneren erkennt man dann aber schon, dass das ein ganz schöner Brocken ist.
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| Wenn man genau hinschaut, erkennt man einige Arbeiter. |
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| Turbinenaufbau |
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| Damm von der anderen Seite |
Der Arnili und ich gehen selbstverständlich zum Friseur, bevor eine Dame zu uns stößt=)
So, nun ging’s wieder zurück in die Stadt, von der aus wir aufgebrochen sind - Ciudad del Este. Wir mussten etwas essen, Geld abheben und dann auf zum Flughafen der brasilianischen Nachbarstadt Foz do Iguazu, wo die Siba (Arnes Freundin), die uns besucht, bald ankommt. Wir haben ein traumhaftes Schild für sie gebastelt, ein Begrüßungsbier gekauft und eine Burgerking-Krone aufgesetzt. Da konnte nichts mehr schief gehen. Sibas Flug war pünktlich. Das war aber auch gut so, das arme Mädel war insgesamt 24 Stunden unterwegs. Es war schon Mitternacht und wir haben ein Taxi nach Hause genommen. Schlaf gut, Sibi.
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| Foz do Iguaçu - verschiedenste Schreibweisen gibt`s da je nach Land (Mitte im Bild) |
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| Welcome-Kit |
Fabi
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