Nach der Party erstmal ein recht Ereignisloser Tag. Pünktlich nach dem Aufstehn um 12 waren wir Frühstücken/Mittagessen bei einem etwas schrägen Restaurant ein paar Straßen weiter von unserem Hostel.
Warum schräg?
Dort gab es viele Wandbemalungen, eine davon sah zum Beispiel so aus:
Zu erkennen ist darauf eine Fressorgie mit Teufeln, auf dem Tisch steht ein gebratenes Meerschweinchen…
Und noch mehr...
Und noch mehr...
Trotz allem hat uns das aufgetischte Menü vor dem Schlimmsten gerettet und wir waren wieder ansprechbar, auch wenn das Lamafleisch eher einer Schuhsohle glich.
Auf dem Rückweg schlenderten wir durch die Souvenirstraße wo es Buden für fast alles gab. Besonders beliebt hier: Schamanenkräuter, Liebestränke und Lamaföten.
Ja…Lamaföten, in beinahe jedem Stadium. Die kann man sich aufhängen und die sollen Glück bringen. Naja.
Es waren auch diverse Läden mit Gitarren dabei, das war eher meine Richtung.
Später haben wir dann noch die ansässigen Anbieter für die Via de la Muerte – die Totesstraße gecheckt. Das ist eine Straße die in der Nähe von La Paz aus 4700 m Höhe bis auf 1200 m hinuterführt, d.h. fast durch alle Klimazonen Südamerikas, von Gletscher bis in den Dschungel. Alles schmale ungesicherte Schotterpiste an steilen felsigen Abhängen entlang und das beste daran ist, dass man da mit dem Mountainbike runter fahren kann ! Total behämmert?
Ja schon etwas. Aber wenn man den richtigen Touranbieter findet (-> hier in Bolivien heißt das, dass die Bremsen funktionieren und man einen Guide hat der was von seinem Handwerk versteht), lässt sich das Risiko minimieren.
Wir haben also einige abgeklappert und dann den Anbieter unseres Vertrauens aufgestöbert, der nicht zu teuer war aber trotzdem einen guten Eindruck machte.
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