Samstag, 7. Mai 2011

07.05.2011 - La Paz I - verfasst vom Frédéric, dem Luxemburger

Zunächst kannten wir den Frédéric noch gar nicht. In dieser fernen Zeit sind wir nach Bolivien eingereist...
Grenzübergang nach Bolivien
 
Zwei Engländer aus dem Bus
Ach, die Deutschen! Nicht kapiert, dass man aus dem Bus aussteigen muss, um über den Fluss zu gelangen… Naja, dann muss ich denen des dann noch mal erläutern, sehen ja halbwegs nett aus. Da sitzen wir nur ein paar Minuten im Bus von Copacabana nach La Paz, und schon muss man auf ein Motorboot umsteigen und zusehen, wie der Bus ohne Passagiere auf einem Wackelkahn von einem Ufer ans nächste geschifft wird.
Da soll der Bus drauf?
Aber klar doch...
Bueno, ganz erfrischend wieder mal ein paar nette Jungs zu treffen, die eine sehr spezielle Reise noch vor sich haben. Ein paar Wörtchen miteinander haben wir dann gewechselt, um dann anschließend im Bus die Landschaft ausführlich zu genießen (Titicaca-See). 
 
Dann ging’s durch El Alto, wo niemand anscheinend weiß, was Putz ist, um anschließend ins Verkehrschaos von La Paz gestürzt zu werden. Die Aussicht von oben ins Tal war einfach nur derbe fett, die Stadt quillt aus allen Lagen. So jetzt mal ein Hostel suchen mit den beiden Jungs.
Putzlose Gebäude
Putzloses Gebäude mit bunten Tänzern
Die erste Sicht auf La Paz
So vollgestopft ist die Stadt fast überall
Werbung verboten - steht auf den roten Aufklebern=)
Richtig toll, dass die Jungs ne Kontaktperson hier in Bolivien haben, die Ximena, eine Freundin von nem Mädel, die mal in Deutschland war und die beiden Jungs über AIESEC kennengelernt hat.
Und gleich für diesen Abend werden wir dann auch für ein Event mit Abendessen dieser Organisation eingeladen. Nach ein paar mehr oder weniger warmen Duschen ging’s dann auch schnurstracks ins Zentrum von La Paz in ein schickes Hotel wo dieser Event stattfinden soll, und als wir die Tür des Saals aufgemacht haben, staunten wir nicht schlecht. Rund hundert rausgeputzte Gäste in Kostüm und Kleidchen schauen uns ungläubig an, was haben diese Gringos denn hier verloren? Eine Rede war derweil in vollen Gang, und wir schauten uns gegenseitig ungläubig an, bis eine Hand in den hinteren Reihen uns erlöste: Ximena winkte uns zu sich.
Ximena=)
 Nach der Mahlzeit und einigen Reden waren dann auch meine deutschen Freunde an der Reihe, ein bisschen was über Deutschland und ihre Erfahrungen in der Organisation zu erzählen, was sie natürlich beispielhaft vorgeführt haben. Dann gab’s noch für jeden Newie von AIESEC ein Diplömchen und anschließend eine lange Fotosession, auch mit den Gringos.
Eine beispielhafte Präsentation
Zertifikat, einer von 30 neuen AIESECern zu sein (von 120 Bewerbern)
Der in der Mitte ist der Chef (LCP) von AIESEC La Paz
Danach gingen wir mit allen jungen Leuten zu Alexandre, der ein derbe geiles Appartment im 15. Stock in der Innenstadt besitzt. Ein bisschen Salsa, Tunac Tunac, und nach einigen Trinkspielchen waren wir dann auch in guter Partylaune, und die Aussicht über die nächtliche Stadt war einfach nur atemberaubend. Fabi está aqui, con la copa, la copa en la mano… (am Ende des Spruches muss man einen Becher süßes Wodkazeug exen; dann gibt man den Becher weiter, und weiter, und weiter...).
Anschließend ging’s ins wilde Nachtleben von La Paz in eine Disko, deren Namen wir vergessen haben. Hier haben wir weitere Getränke mit den Bolivianern zu uns genommen und a bisl getanzt. Leider war mein Magen im Eimer und ich ging etwas früher zurück, die beiden Jungs jedoch blieben noch etwas. Als sie zurückkamen, sprach der Fabi nur noch (langsames) Spanisch, und erzählte lustige Gutenachtgeschichten. So, jetzt mal Suff ausschlafen!
Beim Alexandre daheim
Tunac-Tunac - ein alter AIESEC-Tanz, der aber wohl auch bei anderen Organisationen zu Hause ist
Die Frauen haben angefangen mit dem Teufelszeug ...
Zu späterer Stunde...
Frédéric

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