Auf dem Weg zur Rezeption treffe ich Maria, die Österreicherin, aus Uyuni…und Potosí. Sie wohnt im Zimmer gegenüber und braucht Handtücher…genau wie ich.
Auf die Frage was wir machen erzähle ich von unseren Plänen die berühmten Saurierspuren anzuschaun dies hier in der Nähe geben soll. Sie ist sofort dabei.
Um 12:00 Uhr geht der Touribus zum Ort des Geschehens, ein großes Zementwerk in der Nähe, das bei seiner Arbeit zufällig die Spuren entdeckt hat…und dann einen kleinen Freizeitpark drumrum gebaut hat. Naja und den Touribus kann man eigentlich auch nicht wirklich Bus nennen, es ist mehr ein umgebauter LKW.
| Vorne auf unserem Bus war ein Saurierkopf montiert |
Den langgezogenen Eingangsbereich erklommen…
| ...und nicht nur da. |
…und unsere versprochene Führerin gefunden, geht’s mitten hinein!
Riesige Langhälse und Scharfzähne und Schwimmsaurier ! Cool !
| Der war rieeeeeesig ! |
Und alles ganz groß und mit Gebrüll untermalt ! Da vergisst man fast, dass gegenüber an der lockeren Geröllwand, die orginalen Dinofußspuren sind um die es hier eigentlich geht. Sie wohl Besterhaltensten der Welt, wie uns gesagt wird. Ganz Herden von verschiedenen Arten sind hier entlang gezogen (jetzt auf einer beinahe senkrechten Wand zu sehen, aufgrund der Verschiebung und Aufstellung der Erdplatten über die Jahrmillionen). Ziemlich toll !
Ein Problem dabei allerdings: Die Wände auf denen die Spuren sind, sind aus lockerem sandigen Gestein, dass sich mit der Zeit ablöst und einstürzt und man kann nichts dagegen tun. Die Führerin meinte enthusiastisch, dass auf den darunter liegenden Schichten neue Fußspuren sind und das deshalb nicht so schlimm sei.
Hoffen wir für ihren Job, dass sie damit recht behält =)
Als alles vorbei war, nahm uns der LKW wieder zurück in die Stadt. Maria meinte sie müsse uns unbedingt noch von den Fruchtsäften in der Markthalle abhängig machen…das hat sie auch geschafft. Wow sind die super. Sie meinte sie hat sich die letzten 2 Tage beinahe davon ernährt. Das glaube ich.
Aber es gibt noch viel anderes zu entdecken. Die Tomaten sind hier super (ja wir haben sie vorher gewaschen :) ), wie haben Erdnüsse geknuspert und den schwarzen Schotten wieder gesehn dem wir in Copacabana begegnet sind.
Nun wurde die Zeit auch schon fast knapp. Zurück im Hotel musste ich erstmal meine Wertsachen zurückerobern die noch im Hotelzimmer lagen…da wohnte allerdings bereits ein anderer drin und das Hotel hat „aus Sicherheitsgründen“ für jedes Zimmer genau nur einen Schlüssel…und den hatte der Gast.
Irgendwann hat dann doch noch jemand aus einem einsamen Kämmerlein einen Schlüssel her gezaubert und ich war gerettet =)
Nun ab zum Busbahnhof. 16 Stunden in einem Klapperbus über Schotterstraße standen uns bevor. Von Sucre nach Villamontes. Das kann ja heiter werden.
| Fehlt wieder mal nur der Bus... =) |
Irgendwann mit viel Verspätung kam dann auch der Bus…und was die Leute da alles rein laden ! Kisten, Säcke, ein Doppelbett inkl. Matraze, eine Schreibtischgarnitur…
Naja ist ja der einzige Bus.
| Sehr cool: Oben Gepäck abgeben und ein einzelner Herr muß dann alles Gepäck runter zum Bus fahren, so hat jeder einen Job |
Letztendlich stellte er sich auch gar nicht als so unbequem heraus :)
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