Adriana, die wir an unserem ersten Abend in La Paz mit den AIESECern kennen gelernt haben, hat uns angeboten mit uns eine Stadtführung zu machen. Voll cool!
Morgens um 8 gings schon los. Zuerst ein kleiner Abstecher zum Hauptplatz der Stadt, dem Plaza Murillo. Hier steht der Präsidentenpalast, die Kathedrale und der Kongress. Dieser Platz wird häufig für Demonstrationen genutzt (oder zumindest versucht man das, denn hier gibt es immer jede Menge Polizei und permanent Absperrungen um die Demonstranten fern zu halten).
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| Die Hauptstrasse |
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| Die Kathedrale von La Paz |
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| Der Kongress |
Der Präsident ist Evo Morales, ein ehemals armer Kerl mit indianischen Wurzeln, trotzdem scheinen die Bolivianer doch nicht immer zufrieden zu sein mit dem was er treibt. Manchmal protestiert sogar die Polizei selbst wie wir erfahren haben. Dann kommt das Militär und es entstehen die Einschusslöcher die an Gebäuden um den Platz zu finden sind.
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| Hier hat sogar mal die Polizei selbst demonstriert und das Militar hat dann geschossen |
Darauf ging es zu einem Mirador, einem Aussichtspunkt, oberhalb der Stadt. Adriana hat uns ganz viel über die Stadt erzählt und wir haben bei einer deutschen Reisegruppe gelauscht. Die Stadt liegt in einem großen Tal und erklimmt die Anhöhen in alle Richtungen.
Nach einem leckeren Eis haben wir noch beim Rathaus Mittaggegessen...
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| Das Rathaus...hier wird grad demonstriert |
...und dann haben wir uns ein Collectivo und ein Taxi geschnappt und sind zum Valle de la Luna gefahren, dem Tal des Mondes.
Zunächst haben wir uns gefragt warum das so heißt und niemand wusste es so genau. Wenn man allerdings dort ankommt erkennt man recht schnell woher der Name kommt.
Richtig hier sieht es nämlich aus wie auf dem Mond. Hohe Kegel aus Sandstein deren Zwischenräume mit der Zeit herausgewaschen wurden, bilden eine surreale Landschaft wie auf einem anderen Stern. Mit Holzbrückchen und tiefen Schluchten, eine Mischung aus Mond und Western.
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Danach waren wir noch schnell essen und und haben die puente de la Amistad und das Stadion besucht.
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| Am Geländer stehen Sprüche wie: "Tus nicht, es gibt noch Hoffnung" |
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| Eine alte Indianerstatue vorm Stadion...das Orginal haben sie nach Protesten wieder zurückgebracht und ne Kopie aufgestellt |
Dann gings zum Mittagsschlaf, wir wollten ja fit sein für den Abend. Das wurde etwas verzögert da eines unserer Betten und größter Belastung zusammengebrochen ist und wir es erst reparieren mussten.
Abends haben wir dann traditionell zur Vorbereitung auf Party, wie die Einheimischen, Antichucho gegessen. Das kann man auf kleinen Tellern an der Straße kaufen, ist sehr lecker gewürzt in Streifchen geschnitten, gegrillt und man isst es mit kleinen Kartoffeln – Rinderherz.
Dann gings hinein ins Nachtleben... ^^
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| Der Park der Verliebten mit Blick auf die Stadt |
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