Dienstag, 26. April 2011

26.04.2011 - Wüsten- und Oasengaudi in Huacachina

So beginnt eine Wüstengaudi?
Ja...mit altem Brot und Rührkaffee =)
Angeregt von den Berichten unserer amerikanischen Mitflieger am Vortag wollten wir heute für einen Tagesausflug nach Ica. Ica liegt zwar etwas nördlich von Nazca, wir sind also schon vorbei gekommen, aber das wollten wir unbedingt sehen.

In der Nähe von Ica befindet sich nämlich eine Oase mitten in der Wüste namens Huacachina.

Und mit Wüste meine ich Wüste, also sowas:
Morgens früh aufgebrochen ging’s also erstmal 2 Stunden mit dem Bus Richtung Ica. Auf dem Weg wird die Wüste immer sandiger und sandiger.


Von diesem Turm an der Strecke kann man auch die Nazca-Linien sehen





Die Kathedrale von Ica - im Vordergrund ein Handy-Vermieter...sowas gibts
Dort angekommen also weiter Richtung Oase und endlich waren wir da.
Ich war noch nie vorher in so einer Wüste und schon gar nicht in einer Oase. Die Sanddünen sind rieeeesig, wie in einem Gebirge und in dem kleinen Tal liegt Huacachina mit einem hübschen See.


 
 


 
 
 




Fabi ist barfuß in ein Kippe getreten und hat sich den Fuß verbrannt =)

Und eine Spezialität hat Huacachina auch: Sandboarden.
Sandboarden ist wie Snowboarden nur eben auf dem weichen feinen Sand der Wüste die Dünen hinunter.

Das mussten wir natürlich machen! =)

Mit kleinen Geländefahrzeugen fährt man hinaus in die Dünen und das macht total Spaß!
Vorher...
...nachher.
Die Fahrer rasen die Dünen hoch und wieder runter in großen Steilkurven und viel PS. Das ist wie Achterbahn nur ohne Schiene :)

Ist man erstmal draußen in der Wüste ist alles still und unglaublich weit…und lädt zur Kreativität ein.
 
 



Dann ging’s also zum Sandboarden. Im Stehen, im Liegen und auf dem Hintern die Dünen runter. Waaaaaah! Das wird richtig schnell.




Die Düne im Hintergrund fährt man runter


Am Schluss ging’s in einer wilden Fahrt zurück zur Oase. Am oberen Rand der Oase haben wir uns absetzen lassen um den Sonnenuntergang zu genießen.
Wenn es dunkel wird, wird der Sand an der Oberfläche ganz schnell kälter, aber wenn man die Füße in den Sand gräbt ist er untendrunter noch ganz warm. Ein tolles Gefühl.
Wir hatten den Sand wirklich üüüberall – in der Hose, in den Haaren, in den Ohren. Der ist so fein den kriegt man fast nicht mehr raus.
Wir haben dann illegal in einem von den Hostels in der Oase geduscht, um das Gröbste zu entfernen :) Denn heute sollte es ja noch nach Cusco gehen.

Davor noch ein schnelles Mahl und ab =)
 

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