Sonntag, 10. April 2011

09.04.2011 - Ankunft in Cartagena

Willi, der Besitzer unseres Hostels in Taganga, den wir intern bisher immer Fritz genannt haben (Arne nennt ihn im Blog vom 07.04. sogar Frank), weil wir uns an seinen wirklichen Namen nicht erinnerten, hat uns netterweise die halbe Strecke nach Cartagena in seinem Jeep mitgenommen. Er hat viel über Kolumbien erzählt. Über Mindestlöhne, die FARC und die Paramilitärs, seine Mitarbeit in einer gemeinnützigen Einrichtung, über die Regierung des Landes, den Drogenhandel und Schutzgelder. Er hatte seine eigene Sichtweise der Dinge, die aber außerordentlich interessant war. Er hat sogar ein Buch geschrieben, dessen Entwurf er uns als PDF zukommen lassen will. Die Erzählungen haben mir (Fabi) den Ansporn gegeben, mich etwas mehr mit den Einflussfaktoren, die das Leben in diesem Land mit bestimmen, zu beschäftigen. Wird ein komplexes Unterfangen, wie ich vermute.
    Da wir die letzte Nacht fast gar nicht geschlafen haben, machen wir heute Abend nicht mehr viel. Die Devise lautet: Früh ins Bett und morgen in vollen Zügen die angeblich wunderschöne Altstadt Cartagenas genießen. Fotos dazu im nächsten Blog=)



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