Für die Anreise nach Machu Picchu - das liegt nämlich Luftlinie gar nicht so weit weg von Cusco – hatten wir die Möglichkeit uns in eine überteuerte Touri-Eisenbahn zu stürzen die etwa 3 Stunden braucht oder die einzige „Straße“ zu nehmen die vorher einmal um die halbe Welt führt und 7 Stunden + 2 Stunden Fußmarsch benötigt.
Wir haben uns also für die Straße entschieden…
Früh morgens um 7 sollte uns der „Minibus“ unseres am Vortag sorgfältig ausgewählten Touranbieters am Hostel abholen. Nachdem wir uns also ein leckeres Frühstück hatten kredenzen lassen und wir pünktlich vor Ort waren (für den Fall der Fälle), kam der Bus um 8:15 Uhr.
An Bord haben wir schnell ein paar super nette Leute kennengelernt nur die Schlafmöglichkeiten waren begrenzt (meine Kopfstütze hatte die Stützkraft von einem nassen Waschlappen und Fabi saß zur Hälfte auf einem Radkasten). Dann gings los durch die Berglandschaft zwischen Cusco und dem Heiligen Tal der Inka. In der Hinsicht hat sich die Fahrt wirklich gelohnt. Ein kleiner Zwischenstop zum Frühstücken war auch noch drin.
Die Straße, die uns zu einem Wasserkraftwerk auf der Rückseite von Machu Picchu bringen sollte, war neben der Landschaft an sich auch schon ein Phänomen – die war nämlich eigentlich noch im Bau und man konnte daher während der Fahrt alle Phasen dieses Vorgangs direkt mitverfolgen.
Am Anfang noch mit Asphalt, dann breite Dreckpiste mit kleinen Betonbrückchen (für die Gebirgsbächlein die einfach über die Straße fließen), dann breite Dreckpiste ohne Brücken, dann immer schmalere Dreckpiste an mörderisch steilen Felsklippen entlang und am Ende Moto-Cross.
(unsere zwei Irinnen wollten die Rückfahrt spontan nicht mehr mitmachen)
| Am Anfang noch für alle geteert... |
| ...hier fließt der Fluss einfach über die Straße... |
| ...hier schon nur noch Schlamm... |
| ...und ab da gings dann steil bergab =) |
Angekommen am Kraftwerk wanderten wir dann an einem schönen wilden Fluß entlang einmal um Machu Picchu herum bis nach Aguas Calientes (das ist das Dörfchen unterhalb von Machu Picchu indem jeder Bewohner entweder ein Hotel oder ein Restaurant besitzt).
Bei unserer Ankunft war es schon dunkel. Noch schnell eine Unterkunft gesucht und eine Eintrittskarte erstanden und ab in die Haia. Um in der Busschlange vorne zu stehen mussten wir um halb 3 schon wieder raus.
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