| Mit dem Mototaxi durch Iquitos |
Da wir muntere Reiselustige sind, haben wir den Vormittag vor unserem Flug nach Lima natürlich ausgiebig genutzt. Wir haben uns für einen Euro auf die andere Seite der Stadt fahren lassen, wo wir mal wieder ein Boot genommen haben. Das war diesmal etwas kleiner und langsamer, aber die Nostalgie… der Wahnsinn. Und das Ziel: eine Schmetterlingsfarm.
| Ganz da hinten fahren die Boote ab |
| Der Amazonas hat so viel Wasser, dass man mit dem Schiff zwischen Baumkronen hindurchfährt |
Schmetterlinge waren in der nach ihnen benannten Farm verwunderlicher Weise jedoch nicht die Attraktion. Es gab süße kleine Affen, von denen einer meine Finger ergriffen hat. Fühlt sich cool an so eine Affenhand. Ein Ozelot oder so war auch am Start und ein wunderschöner Jaguar, dem wir uns bis auf nen halben Meter nähern konnten. Ziemlich geil. Die angeblich ebenfalls dort wohnhaften Seekühe könnten wir leider nicht aufspüren. Die wären sicher auch beeindruckend gewesen, wollten sich aber nicht zeigen. In Sachen Schmetterlingen war’s so naja. Ein paar hübsche waren da, für eine Schmetterlingsfarm dürfte das als Aushängeschild wohl trotzdem nicht ausreichen. Die anderen Tiere entschädigten jedoch stark und auch die sehr tropische Umgebung war einfach toll.
Dann ging’s wieder zurück mit dem „selbstgemachten“ Boot, schnell Rucksäcke geholt und was gespeist und hoppla di hopp waren wir am Flughafen.
Während des Fluges wollte ich eigentlich ein bisschen schlafen, aber die Aussicht aus dem Fenster verbot es mir. Vom Amazonas bis zu schneebedeckten Gipfeln der Anden war alles vorhanden. Ich fand’s spitzensuperklasse und genial.
Der erste Eindruck von Lima ist, dass es ziemlich modern ist, und groß. 8 Millionen Einwohner. Einer von ihnen hat uns am Flughafen mit den Bussen geholfen und sich mit uns den ganzen Weg bis zu unserem Hostel unterhalten. War echt cool. Dann waren wir noch eine Kleinigkeit essen (viel zu wenig, wenn man mich fragt=)) und haben unsere Betten im Dorm bezogen. Das beste an unserem Zimmer: Wir haben das Etagenklo. Jeder, der duschen, koten, oder urinieren will, läuft bei uns durchs Zimmer – wie jetzt gerade=).

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