Mittwoch, 13. April 2011

10.04.2011 – Cartagena

Und das ist sie auch, schön! Wir begannen unseren Rundgang durch die Altstadt an einer kleinen Kirche am Plaza Trinidad und haben uns zu einen netten kleinen Hafen mit Segelschiffen vorgearbeitet bevor es endgültig in den Innenbereich der alten Stadtmauern ging.
Überall gibt es kleine Balkone, grüne Pflanzen die sich an den Kolonialgebäuden empor ranken und die Straßen sehen oft noch so aus als wäre seit hunderten Jahren nichts passiert. Das gilt für einige gut restaurierte Gebäude im positiven für einige weniger glückliche im negativen Sinne. Das schöne Bild aber überwiegt in diesem Teil der Stadt meistens.
 
 
 
 

Immer auf der Suche nach Mitbringseln waren wir bald mit zahlreichen Postkarten, einem Panamahut, einer Cartagena-Tragetasche, 2 Geldbeuteln und einem aufhängbaren weißen Hängestuhl für die Terrasse ausgestattet.

Allgemein ist alles unglaublich touristisch und an jeder Ecke versuchen penetrante Händler einem etwas zu verkaufen. Ziemlich stressig und leider auch wenig von dem Kolumbien wie es wirklich ist.
 Am Plaza Bolivar (den gibt hier in jeder Stadt, hier sogar mit Händlern die Maiskörner für einen riesen Schwarm Tauben verkauft haben) sind wir dann auf die Idee gekommen das Hüte mit der Aufschrift „No compro nada“ (Ich kaufe nichts) hier sicherlich auch ein Verkaufsschlage wären. In Ermagelung eines passenden Angebots hat sich Fabi das einfach auf die Stirn schreiben lassen. Das funktioniert sogar =)
Nach erfolgreicher Tour haben wir uns dann noch im Sonnenuntergang ein vorgelagertes altes Fort angeschaut, das früher gegen Piraten da war. Wir konnten sogar in die alten Versorgungstunnel rein. Mann, war das gruslig =)
 
 
Die Altstadt von Cartagena ist echt schön man hat das Gefühl die Zeit ist hier etwas stehn geblieben :) Umstanden ist sie aber von vielen vielen Hotelhochhäusern, Tourigeschäften und dem wirklichen Cartagena indem die restlichen der 1,1 Millionen Einwohner leben. Da ist es laut, ziemlich schmutzig und hat all die Probleme von heute.

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