Dienstag, 19. April 2011

19.04.2011 – Auf dem Amazonas nach Iquitos

Heute haben wir ein anderes Verkehrsmittel gewählt. Ein Schnellboot brachte uns nach Iquitos, die größte Stadt der Welt, die über keine Straßenanbindung verfügt. Abfahrtszeit: 4.00 Uhr nachts.
Um 2 Uhr sind wir also aufgestanden, haben unsere letzten Sachen eingepackt und los ging’s  in Richtung Hafen (in der brasilianischen Nachbarstadt Leticias). Der Besitzer von unserem  Hostel hat uns in der Nacht aufgeweckt und uns angeboten, dass er ein Taxi für uns bestellt. Es hätte ungefähr 8 Euro kosten sollen, ein Betrag der uns viel zu hoch erschien für die kurze Strecke. Dass in der Nacht keine anderen Taxis fahren, glaubten wir ihm nicht. Wir lehnten also ab (vielleicht auch, weil wir im Halbschlaf nicht erkannten, wie komfortabel so ein Taxidienst sein kann). Und, wie hätte es anders sein sollen, war natürlich wirklich kein Taxi unterwegs. Um genau zu sein, waren die Straßen fast wie ausgestorben.
Wir gingen also zu Fuß. Glücklicherweise hatte der heftige Sturzregen, der mich immer wieder aufweckte, so stark nachgelassen, dass er kaum mehr zu spüren war. Wir gingen also zum Hafen, wo auch bald schon das Boot auf kam, das uns zur Haltestelle unseres Schnellboots brachte.
Dort angekommen stellte uns ein „Grenzbeamter“ einen Einreisestempel für Peru aus und los ging die High-Speed-Fahrt. Die meiste Zeit habe ich geschlafen, den Rest dafür umso mehr genossen. 
Der Amazonas ist schon ein besonderer Fluss. Allein die Breite ist beeindruckend. Blickt man von einer Seite auf die andere, könnte man meinen, das ist ein See. Immer wieder waren kleinerer Siedlungen zu sehen. Manchmal auch einzelne Häuser. Faszinierend, wie die Leute dort leben.
Unser Guesthouse

Fabi

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